• Bauen - Wohnen,  Stadtplanung in Leverkusen

    Kostbarer Mutterboden auf knappem Bauland

    Planungsstop für Öko-Siedlung in Leverkussen Der Lössboden ist unwiederbringlich degradiert, wenn der Nutzungsdruck in Leverkusen anhält. Die Neubildung von Löss kann nur unter eiszeitlichen Bedingungen stattfinden. Und (Para-) Braunerden sind hier ja eine Folgeboden, der aus dem Ausgangsgestein Löss (bodenkundlich ist Löss begrifflich ein Ausgangsgestein!) sich entwickelt. Bodenneubildungsprozesse dauern im Rheinland unter derzeitigen Klimabedingungen Jh. bis Jahrtausende. Alle Studien weisen eindeutig nach, dass Netto durch konventionelle landwirtschafliche Nutzung die Verlustraten (Abtragung) deulich höher sind. Daher muß dem Schutz der Ressource Boden nicht nur vor Überbauung, Kontamination mit persistenten Schadstoffen, Degradation auch wegen des C-Senken-Effekts und der biologischen Vielfalt erheblich mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Es ist Aufgabe von zukunftsfähiger Politik, die…

  • Stadtplanung in Leverkusen

    Naturschutz contra Kreativquartier

    Leverkusen-Wiesdorf.  An der Niederfeldstraße gebe es ein wertvolles Biotop, sagen Nabu und BUND. Die Stadt will dort Wirtschaft ansiedeln und preist die 9000 Quadratmeter an. „9000 Quadratmeter Fläche zwischen Rhein und Innenstadt für innovative Unternehmen der Kreativwirtschaft“ – so preist die städtische Wirtschaftsförderung das Planungsprojekt auf ihrer Werbehomepage möglichen Investoren an. Doch gerät das Projekt in die Kritik: Naturschützer machen mobil. Die grüne Brache sei längst ein ökologisch wertvolles Biotop geworden, das Tiere und Pflanzen als Überlebensraum nutzen, argumentieren sie. Östlich der Niederfeldstraße nahe der Hauptstraße befindet sich das bislang unbebaute städtische Areal. Im Rahmen des Integrierten Handlungskon-zeptes (siehe Info) plant die Stadt nun eine Neuausrichtung der Flächen. „Hierzu soll…