• auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-06-04_KSTA_LB_Wie objektiv kann das Gutachten sein

    2022-06-04_KSTA_LB_Wie objektiv kann das Gutachten sein … Allerdings: Wie objektiv ist ein Gutachten, dass vom Investor Paeschke in Auftrag gegeben wurde, der ein Interesse hat, die Kita zu bauen? Warum sollen die Hitdorferinnen und Hitdorfer erst nach der Änderung des Flächennutzungsplans informiert werden? Was hätte gegen eine frühere Informationsveranstaltung und die gemeinsame Auswahl eines Verkehrsgutachters gesprochen? Offensichtlich nur der Wunsch, die Betroffenen vor vollendete Tatsachen zu stellen. … Kein Klimabewusstsein Was wäre Leverkusen ohne den Investor Gernot Paeschke? Sicher keine trostlose Einöde. Die Stadt wäre vermutlich seit Jahren bereits um einiges vielgestaltiger, was vor allem Wohnquartierkonzepte, Baumaterialien, Grüngestaltung und alternative Energietechniken beträfe. Erfrischend deshalb der engagierte Widerspruch von Ulrike Haase-Mülleneisen…

  • 2022-05-22_RP_Stadt will Grünsatzung einführen

    2022-05-22_RP_Stadt will Grünsatzung einführen … Der Ansatz der Grünsatzung (deren Inhalt noch gar nicht feststeht) missfällt Klimalisten-Ratsherrn Benedikt Rees. Ihm fehlt eine ausdrückliche Baumschutzsatzung. Zudem könne trotz Grünsatzung nicht in bestehende Verhältnisse eingegriffen werden. Dies räumte die Stadt im Ausschuss ein: Gerade deshalb sollen Immobilieneigentümer mit städtischer Finanzhilfe zu Änderungen an bestehenden Gebäuden und Flächen ermuntert werden. Im Bauausschuss stimmten die Politiker zu – Rees enthielt sich der Stimme.

  • 2022-05-18_RP_Eklat im Ausschuss Rees wirf Deppe -Amtspflichtverletzung- vor

    LEVERKUSEN | Ratsherr Benedikt Rees hat im Rathaus für einen Eklat gesorgt. Der Klimalisten-Vertreter (52) bescheinigte Baudezernentin Andrea Deppe (57) „Amtspflichtverletzung“ und eine „justiziable“ Handlung im Zusammenhang mit der Neuaufstellung des Regionalplans Köln. Deppe habe dafür „unberechtigterweise“ Wohnbau-Potenzialflächen gemeldet, sagte Rees am Montagabend im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Bauen. Der Beamte bat die Schriftführerin, seine Ausführungen zu protokollieren. Sie sind möglicherweise strafbar, da Rees zu Deppe vermutlich mehrfach eine Tatsachenbehauptung aufstellte, also seinen Vorwurf nicht als politische Wertung kennzeichnete.

  • 2022-05-16_RP_Möbelrücken für eine attraktive Zukunft der City

    2022-05-16_RP_Möbelrücken für eine attraktive Zukunft der City Fragebogen für Bürger im Internet abrufbar Wie sieht der Marktplatz der Zukunft aus? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Aktion „Platz da! für mehr Aufenthaltsqualität“. Dazu ist die Mithilfe der Bürger gefragt, die einen online-Fragebogen ausfüllen können. Weitere Infos: www.impulse-city-leverkusen.de/projekte/reallabor-platz-da

  • 2022-05-05_KSTA_Nachbarn wehren sich gegen Funkmast

    2022-05-05_KSTA_Nachbarn wehren sich gegen Funkmast Die Bauverwaltung hat in der Mitteilung an den Rat verschwiegen, dass der geltende Bebauungsplan 94/II wörtlich die „Erhaltung der im Osten bestehenden Obstwiesen“ vorsieht. „Aber der B-Plan erlaubt dort bestimmt keinen Funkmast“, stellt Anwalt Wolf fest. „Warum lief alles so hintenrum“, fragt Anwalt Wolf, „andernfalls wäre in der Bevölkerung doch viel mehr Akzeptanz da“.  

  • auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-03-21_LB_Flächenplanung für Jahrzehnte, KStA Leverkusen vom 21.3.2002

    Flächenplanung für Jahrzehnte, KStA Leverkusen vom 21.3.2002 Richrath, stopp den Flächenfraß!   Kaum zu glauben, welche Flächen die Leverkusener Stadtverwaltung (konkret: die Bauverwaltung unter Dezernentin Andrea Deppe) im Entwurf des Regionalplans für zukünftige Bebauung vorsieht – in einer Stadt, deren Grünflächen rar sind, an Orten, die für das Ortsklima enorm wichtig sind. So ist die Bebauung am Bohofsweg in Mathildenhof, die auf großen Widerstand in der Bevölkerung stieß, längst nicht im Abfalleimer, sondern immer noch in der Schublade. Und weitere Flächen, die heute landwirtschaftlich genutzt werden, sollen dem Siedlungsbau geopfert werden. Ja, Wohnraum ist knapp. Aber das Problem wird nicht mit lukrativen, aber klimaschädlichen Einfamilienhäusern am Stadtrand gelöst. Und: Das…

  • auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-03-21_KSTA_Kommentar_Der Plan ist kein Zukunftsplan

    Dass man sich in der Bauverwaltung immer noch vorstellen kann, Felder und Wiesen, womöglich auch noch Baumbestände für Neubaugebiete zu opfern, ist korrekturbedürftig. Weder ist es zukunftsgerichtet noch nachhaltig noch vernünftig, landwirtschaftliche Flächen zu opfern. ... Zuletzt: Der Krieg Russlands zeigt, wie fatal es ist, wenn ein Land sich nicht selbst versorgt. Zur Zeit geht es „nur“ um Öl, aber was ist mit unserer Nahrung? Weil Deutschland sich schon jetzt nicht mal zu 90 Prozent auf eigener Fläche ernährt, verbieten sich neue Häuschen, Terrassen, Garagen und gepflasterte Zufahrten auf Wiesen und zum Teil auf 1a-Äckern. Auch in Leverkusen. Dieser Plan sollte so nicht kommen.

  • 2022-03-14_KSTA_Naturschützer sind bei Funkmast-Plänen machtlos

    Frank Harksel betonte erneut die Gefahrenlosigkeit der Mobilfunkstrahlung und den „Nutzen für das Allgemeinwohl“ durch den digitalen Standortvorteil. In den Baumbestand auf der Wiese werde nicht eingegriffen und zum Ausgleich wird eine 195 Quadratmeter große Obstwiese gepflanzt und wegen des über 20 Meter hohen Eingriffs zusätzlich ein Ausgleichsgeld gezahlt. Das ist vorgeschrieben. Die Beiratsmitglieder äußerten sich auch im Namen vieler Bürger und Bürgerinnen verständnislos gegenüber dieser Standortwahl und ihrer Begründung.