• 2021-09-14-KSTA-Experten diskutieren über Explosion 15.09.2021 19h Forum

    2021-09-14-KSTA-Experten diskutieren über Explosion BUND, Greenpeace und Klimaliste beleuchten das Unglück in Bürrig Diskutiert werden soll neben dem Ablauf der Havarie am Morgen des 27. Juli und ihren Folgen für die Umwelt auch, was in den Tanks war, welche Schadstoffe frei geworden sind und was das für die Nachbarn des Sondermüllofens in Bürrig bedeutet. Außerdem auf der Themenliste: wo die Ursachen zu suchen sind, wer die Verantwortung trägt und welche Folgerungen aus der Katastrophe zu ziehen sind. Schließlich soll erörtert werden, ob eine Giftmüll-Verbrennungsanlage mit einer Jahreskapazität von 120 000 Tonnen in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten überhaupt weiter zu betreiben ist und wie die Genehmigungslage aussieht. (tk)

  • 2021-08-21-Jetzt macht die Deponie Sorgen

    Wenig Aufklärungswillen haben aber nicht nur der Betreiber und der Genehmiger und Prüfer des Bürriger Störfallbetriebs gezeigt: Wenn Milanie Kreutz und Roswitha Arnold sich jetzt mit den von Currenta angebotenen Gesprächen hinter verschlossenen Türen begnügen wollen, verkennen sie die Lage. Fragen und Antworten zu dieser Katastrophe mit sieben Todesopfern, die nach jetzigem Ermittlungsstand nur zufällig für Leverkusenerinnen und Leverkusener glimpflich verlaufen ist, gehören in eine öffentliche Sitzung. Wenn die Volksvertreterinnen von SPD und Grünen das nicht erkennen, sitzen sie einem ganz großen Missverständnis auf.

  • NABU will Freiflächen erhalten – Der Verband kritisiert die Flächenversiegelung als Begünstigung der Flutkatastrophe

    2021-08-19-KSTA-Nabu will Freiflächen erhalten Der Verband kritisiert die Flächenversiegelung als Begünstigung der Flutkatastrophe   Das ist genau das, was die Klimaliste im Leverkusener Rat erreichen will aber dabei sogar von den Grünen in allen entsprechenden Anträgen niedergestimmt wird.       

  • 2021-07-28-RP-Explosion Chempark Leverkusen_ Dioxin-, PCB- und Furanverbindungen laut Umweltamt im giftigem Rauch

    2021-07-28-RP-Explosion Chempark Leverkusen_ Dioxin-, PCB- und Furanverbindungen laut Umweltamt im giftigem Rauch Das nordrhein-westfälische Landesumweltamt (LANUV) teilte mit, man gehe „derzeit“ davon aus, dass über die freigesetzte Rauchwolke „Dioxin,- PCB- und Furanverbindungen“ in die umliegende Wohngebiete getragen worden seien. Das LANUV erklärte, nach seinen Informationen seien in den betroffenen Tanks unter anderem chlorierte Lösungsmittel gelagert worden. „Die besondere Problematik bei Stoffen, die Chlor beinhalten, ist, dass bei einem Verbrennungsprozess Chlorverbindungen zu Dioxin- oder PCB-Verbindungen werden können“, erläuterte ein Sprecher. In welcher Konzentration dies tatsächlich geschehen sei, werde aktuell noch in einem eigenen Dioxinlabor untersucht. „Diese Untersuchungen sind recht aufwendig, daher werden die Ergebnisse nicht vor Ende dieser Woche vorliegen.“ Die Frage nach…

  • 2021-07-19-So müssen sich Städte auf den Klimawandel vorbereiten

    Wohnungsbau versus freie Flächen Um gegen Starkregen besser gewappnet zu sein, müsste es in Städten mehr Flächen geben, wo das Wasser abfließen und versickern kann. Doch genau das Gegenteil ist der Plan: Laut Hans-Böckler-Stiftung fehlen in Deutschland 1,9 Millionen Wohnungen. Werden die gebaut, wird wieder Boden luft- und wasserdicht abgedeckt. Und noch mehr Fläche versiegelt. Hinzu kommt, dass viele Städte schon jetzt voll sind. Aber: Weichen wir aufs Land aus, wird dabei grüne Wiese in Bauland verwandelt. Auch dort ist das ein Problem für den Hochwasserschutz, aber auch für andere Themen wie etwa die Biodiversität.

  • 2021-07-21-PM-Neubewertung der Stadtentwicklung nach Hochwasser

    ... Die Niederschlagsmengen und Hochwasserpegel haben unmissverständlich gezeigt, dass Leverkusen nicht auf diese schon jetzt gehäuft auftretenden Klimarisiken vorbereitet ist. Dies gilt auch für weitere Folgen der Klimakatastrophe, insbesondere den Hitzeschutz in den dicht verbauten Quartieren und die fehlende Durchgrünung dort. Die gesamte Stadtentwicklung muss vollständig auf den Klimaschutz und die Klima- folgen hin neu ausgerichtet werden. Die Wissenschaft liefert dazu klare Fakten und macht gute Vorschläge zur Risikobewältigung in allen Lebensbereichen. ...

  • 2017-11-16-RP-Leverkusen_ Hochwassergefahr für Schlebusch

    Leverkusen. Die Stadt will 2019 für 650.000 Euro einen Dhünndeich bauen lassen. Die meist so lieblich fließende Dhünn birgt Gefahren für Schlebusch-Mitte. Bei einer besonders starken Hochwasserlage werden Teile des Schlebuscher Dorfes vom Kinderheim Haus Nazareth über das St. Elisabeth-Altenheim bis zum Marktplatz überschwemmt. Das Wasser kommt aus Richtung Hummelsheim. Statistisch gesehen kann dies alle 100 Jahre geschehen, melden Experten der Bezirksregierung Köln. Die Stadt will deshalb einen neuen Dhünndeich durch die Technischen Betriebe (TBL) bauen lassen. Eingeplante Kosten: ca. 650.000 Euro.