• 2022-11-07_Beginn_Mülltonnentausch

    2022-11-07_Beginn_Mülltonnentausch Weil ein neues Abfallgebührensystem und die freiwillige Biotonne eingeführt werden sollen, startet die Avea Leverkusen ab Montag, 7. November, mit dem Mülltonnentausch. Alle Leverkusenerinnen und Leverkusener werden gebeten, ihre bisherigen Tonnen frei zugänglich bereitzustellen. Das Ganze läuft im Weiteren ohne Termin ab. Als Erstes werden die beantragten großen Restmüll- und Papiertonnen getauscht sowie die Biotonnen verteilt. Erstere können sofort genutzt werden, die Leerung der neuen Biotonnen erfolgt aber erst ab Januar 2023. Das Pilotprojekt „Bioabfall im Bringsystem“ wird zum Jahresende eingestellt, die mobile Grünschnittsammlung wird es aber weiterhin geben. Alle Infos finden sich online und in der Avea-App. (dre)

  • 2022-07-26_KSTA_Rundflug über Leverkusen 10 erstaunliche Bilder einer ausgetrockneten Stadt

    PAGE-8786434 Auch fällt auf, wie bestimmend die Verkehrswege fürs Stadtbild aus der Luft sind. Überall liegt Asphalt – manchmal haarscharf entlang der Häuser, der vor allem für die gemacht wurde – die die Stadt nur durchqueren: Leverkusen wird auch in Zukunft kein Luftkurort mehr werden. Auch wenn die Stadt von oben da grün aussieht, wo Bäume stehen. Der Rasen nämlich ist ausgetrocknet und braun, besonders auf der knochentrockenen Graspiste des Flugplatzes und im Neulandpark . Das zeigt sich auch am Rhein, der hat Niedrigwasser, die braunen Uferstreifen sind nicht mehr vom Wasser überspült. Zumindest so viel geregnet hat es aber offenbar, dass sich im Bürgerbusch auf den durch Hitze, Trockenheit…

  • auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-07-27_KSTA_LB_Ödnis überall in Wiesdorf

    2022-07-27_KSTA_LB_Ödnis überall in Wiesdorf Zu „Expedition in die »Wiesdorfer Hölle«“ vom 18. Juli Stadtpolitisches Totalversagen und Katastrophenmanagement aller Orten. Groß- und Dauerbaustellen, wo man hinschaut. Die Jahrzehnte dauernde Geisterstadtkulisse der City C,“, das leerstehende Ganser-Areal, die große Brache, auf der einst die „Bullenklöster“ standen, die Ödnis an der Ecke Titanstraße/Breidenbachstraße, der Zustand des Marktplatzes. Es gäbe noch sehr viel mehr aufzuzählen. Die Bezeichnung „Wiesdorfer Hölle“ passt im Grunde auf viele Plätze im schwer geschundenen Stadtteilgebiet. Ein beschämender Gesamteindruck mit peinlicher Außenwirkung für die Stadt Leverkusen. Und diese Wirkung reicht offensichtlich mittlerweile bis ins Bundesverkehrsministerium nach Berlin. Stichwort: Initiative „Keinen Meter mehr“. Eine wegen politischer Blauäugigkeit leider viel zu spät ins…

  • 2022-06-21_KSTA_Kaum Widerstand gegen Gierlichs

    2022-06-21_KSTA_Kaum Widerstand gegen Gierlichs Nur die Klimaliste ist gegen die Erweiterung des Wellpappenwerks Das Wellpappenwerk Franz Gierlichs kann um ein Hochregallager erweitert werden. Daran besteht nach Sitzungen des Umwelt- und des Bauausschusses sowie der Bezirksvertretung II am Montag kein Zweifel mehr. Lediglich aus der Klimaliste gibt es Widerstand gegen den seit rund zwei Jahren diskutierten Plan, der in der Quettinger Nachbarschaft des Werks an der Maurinusstraße auf erbitterten Widerstand stößt. Frank Pathe erklärte im Umweltausschuss, dass die Erweiterung aus seiner Sicht nicht geht: „Auch ein alteingesessenes Unternehmen“ wie Gierlichs könne sich der Tatsache nicht verschließen, dass es Grenzen des Landschaftsverbrauchs gebe und die Auswirkungen auf die Nachbarschaft in dem eng…

  • 2022-06-13_KSTA_Stadt billigt extreme Fördermengen

    2022-06-13_KSTA_Stadt billigt extreme Fördermengen Keine kritische Stellungnahme Die Verwaltung hält die Aspekte Klimawandel und die längst eingetretenen Dürreperioden für die Genehmigung für wichtig, schreibt aber, dass die Bewertung dieser Umweltfragen von der Genehmigungsbehörde, also von der Bezirksregierung vorgenommen werde. Eine kritische Stellungnahme hat die Verwaltung dazu nicht abgegeben. Die Wasser-Experten vom BUND-NRW-Landesverband vermuten, dass der Chempark enorme Mengen Wasser in erster Linie benötigt, um seine Abwässer so weit zu verdünnen, bis Grenzwerte eingehalten werden. Tatsächlich kommt es beim chemisch verunreinigten Abwasser immer noch nur auf die Verdünnung an. Grenzwerte werden in Gramm pro Liter Abwasser festgelegt, das heißt, je mehr Wasser, desto besser wird ein Grenzwert eingehalten. So darf man…

  • 2022-05-28_KSTA_Explosionsgutachten beantwortet viele Fragen nicht

    Explosionsgutachten beantwortet viele Fragen nicht Die Klimaliste hält es für gefährlich, den Sondermüllofen wieder anzufahren Benedikt Rees ist nicht beruhigt. Aus seiner Sicht gibt der Abschlussbericht des Teams um den Sicherheitsexperten Christian Jochum es nicht her, die havarierte Sondermüllverbrennungsanlage wieder anzufahren. „Sorgen, Nöte, Ängste und die daraus abgeleiteten Forderungen“ der Anrainer seien nicht gehört, die Konsequenzen nicht gezogen worden, moniert der Vertreter der Klimaliste: Die Starkstromleitungen würden nicht verlegt, obwohl sie das Löschen des Brandes nach der Explosion enorm verzögert hatten. Auch sei überhaupt nicht erwogen worden, den Störfallbetrieb zu verlegen: weiter weg von den Wohnhäusern in Bürrig, von den Autobahnen, der Sondermülldeponie, der Kläranlage, der Wupper und der Dhünn.