• 2022-08-29_KSTA_Kritik an Beiträgen zur Kinderbetreuung

    2022-08-29_KSTA_Kritik an Beiträgen zur Kinderbetreuung Eltern stellen Beitragssatzung in Frage – ein Vergleich mit den Nachbargemeinden zeigt Differenzen Welche Kritik gibt es an der Beitragssatzung? Ein Bürgerantrag befasst sich mit der Verteilung der Gebühren für die Offene Ganztagsschule. Er merkt an, dass die Steigerung bis zur Gehaltsstufe 9 jeweils 15 Euro beträgt, zwischen 9 und 10 und 11 und 12 aber jeweils 25 Euro. Zumal seien die oberen Gehaltsstufen stark komprimiert. Das bedeute eine „extrem exponentielle Beitragssteigerung in den höheren Einkommensstufen“. Im Vergleich etwa zu Köln seien die Beiträge in Leverkusen viel ungünstiger verteilt. Der zweite Bürgerantrag kritisiert, dass in Leverkusen das reine Bruttoeinkommen ausschlaggebend ist. Die Tochter des Antragsstellers…

  • auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-07-27_KSTA_LB_Ödnis überall in Wiesdorf

    2022-07-27_KSTA_LB_Ödnis überall in Wiesdorf Zu „Expedition in die »Wiesdorfer Hölle«“ vom 18. Juli Stadtpolitisches Totalversagen und Katastrophenmanagement aller Orten. Groß- und Dauerbaustellen, wo man hinschaut. Die Jahrzehnte dauernde Geisterstadtkulisse der City C,“, das leerstehende Ganser-Areal, die große Brache, auf der einst die „Bullenklöster“ standen, die Ödnis an der Ecke Titanstraße/Breidenbachstraße, der Zustand des Marktplatzes. Es gäbe noch sehr viel mehr aufzuzählen. Die Bezeichnung „Wiesdorfer Hölle“ passt im Grunde auf viele Plätze im schwer geschundenen Stadtteilgebiet. Ein beschämender Gesamteindruck mit peinlicher Außenwirkung für die Stadt Leverkusen. Und diese Wirkung reicht offensichtlich mittlerweile bis ins Bundesverkehrsministerium nach Berlin. Stichwort: Initiative „Keinen Meter mehr“. Eine wegen politischer Blauäugigkeit leider viel zu spät ins…

  • 2022-04-20_RP_Fünf Euro am Tag für Lebensmittel

    Fa­zit des Wis­sen­schaft­lers: Die Ge­sell­schaft drif­tet im­mer wei­ter aus­ein­an­der. – und muss end­lich zen­tra­le Fra­gen be­ant­wor­ten: Ist es ak­zep­ta­bel, dass Men­schen in Ar­mut le­ben? Dass 20 Pro­zent al­ler Jobs schlecht be­zahlt sind? Dass Hartz-IV-Emp­fän­gern fünf Eu­ro am Tag für Le­bens­mit­tel zu­ge­bil­ligt wer­den, zwölf Eu­ro im Mo­nat für den Be­such ei­nes Ca­fés und fünf Eu­ro für Bü­cher? Dass es ei­ne Stadt wie Düs­sel­dorf hin­nimmt, dass (laut letz­ter Zäh­lung) 460 Men­schen auf der Stra­ße le­ben? Hier er­in­nert Gil­le an ei­ne Stu­die von Kol­le­gen des Fach­be­reichs Kul­tur- und So­zi­al­wis­sen­schaf­ten, die her­aus­ge­fun­den ha­ben, dass 2250 Düs­sel­dor­fer als Adres­se ei­ne so­zia­le Ein­rich­tung an­ge­ben, an die sie ih­re Post schi­cken las­sen. „Da stellt man sich doch…

  • 2022-04-09_RP_Die Reform der Grundsteuer kommt

    Auf Haus- und Grund­stücks­ei­gen­tü­mer war­tet Ar­beit. We­gen der Grund­steu­er­re­form müs­sen sie in die­sem Jahr ei­ne Er­klä­rung zur Fest­stel­lung des Grund­steu­er­werts beim Fi­nanz­amt ein­rei­chen.