• 2022-06-22_KSTA_LB_Veraltete Pläne für Wiembachallee

    2022-06-22_KSTA_Veraltete Pläne für Wiembachallee … Wir brauchen in Opladen vor allem Schutz vor einem erneuten Hochwasser der Wupper und eine Regulierung des Wiembachs am Oberlauf. Das heißt neben weiterer Retentionsflächen vor allem eine deutliche Deicherhöhung von der Kleingartenanlage über die Rehbock-Anlage bis hin zur Kastanienallee.    

  • 2022-06-04_KSTA_Wiembachallee soll so bleiben wie sie ist

    2022-06-04_KSTA_Wiembachallee soll so bleiben wie sie ist … Uwe Richrath nahm die Petition mit ganz neutraler Haltung entgegen, er ließ nicht durchblicken, welche Lösung für das Opladener Problem er selbst bevorzugt. Michael Fickus sagte, dass beim Juli-Hochwasser 2021 auch ein ums Doppelte erweitertes Bachbett nichts gebracht hätte. Das extreme Hochwasser wäre auch dann von der Wupper nach Opladen hineingeflossen. Dass es auch handfeste wirtschaftliche Interessen für die Bach-Ausweitung gibt, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen könnten, lässt sich an einer Äußerung des damaligen TBL-Chefs Wolfgang Herwig im Naturschutzbeirat ablesen. Der hatte 2021 gesagt, dass ein verbreiterter Wiembach die Bebauung des lange geplanten Baugebiets „Im Bielert“ zwischen der Düsseldorfer- und…

  • auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-03-21_KSTA_Kommentar_Der Plan ist kein Zukunftsplan

    Dass man sich in der Bauverwaltung immer noch vorstellen kann, Felder und Wiesen, womöglich auch noch Baumbestände für Neubaugebiete zu opfern, ist korrekturbedürftig. Weder ist es zukunftsgerichtet noch nachhaltig noch vernünftig, landwirtschaftliche Flächen zu opfern. ... Zuletzt: Der Krieg Russlands zeigt, wie fatal es ist, wenn ein Land sich nicht selbst versorgt. Zur Zeit geht es „nur“ um Öl, aber was ist mit unserer Nahrung? Weil Deutschland sich schon jetzt nicht mal zu 90 Prozent auf eigener Fläche ernährt, verbieten sich neue Häuschen, Terrassen, Garagen und gepflasterte Zufahrten auf Wiesen und zum Teil auf 1a-Äckern. Auch in Leverkusen. Dieser Plan sollte so nicht kommen.

  • 2022-03-07_KSTA_LB_Es gibt Alternativen zur Fällung

    2022-03-07_KSTA_LB_Es gibt Alternativen zur Fällung … Dabei gibt es zu dem unseligen Plan der sogenannten „Gewässeraufweitung“ Alternativen, die von den zu Rate gezogenen Experten der TBL erarbeitet wurden und eine nähere Betrachtung wert sind. Eine der vorgeschlagenen Alternativen ist die Schaffung einer Rückhaltefläche auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Pintsch-Öl am Oberlauf des Wiembachs. Hier könnte zugleich mit der Schaffung von Hochwasservorsorge eine bestehende Altlast beseitigt werden, die Pintsch-Öl dort vor vielen Jahren hinterlassen hat. Diese Lösung aber hat in der Verwaltung nicht viele Freunde, offenbar weil sie in der Umsetzung langwieriger und beim ersten Hinschauen vielleicht auch etwas teurer ist. Die TBL neigt offenbar auch der Gewässeraufweitung zu. Sie…

  • eine Teilstadt mit Ein- Mehrfamilienhäuser ein drittel im Wasser versunken

    2022-02-21_KSTA_Juli-Hochwasser spülte 1000 Liter Altöl in die Dhünn

    2022-02-21_KSTA_Juli-Hochwasser spülte 1000 Liter Altöl in die Dhünn Zahlreiche Grundstücke in Schlebusch wurden verunreinigt – Ursache in ehemaliger Spedition. Das Hochwasser im Juli hat vieles weggespült: Fußbälle, Regenfässer, Gartenstühle, Rasenmäher, Spielgeräte sah man flussabwärts treiben. Der teils beißende Gestank, der den Fluten entstieg, ließ viele gleich Böses ahnen. Zu recht, wie man heute weiß. Chemikalien- und Öltanks leerten sich in Opladen, da bekamen nicht wenige sogar Kopfschmerzen von dem Aroma. Aber auch Schlebusch war schwer betroffen, denn da entleerte sich ein Tank, in dem wahrscheinlich über Jahrzehnte 1000 Liter Altöl gestanden haben – den Eigentümern soll der Tank bis zum Hochwasser unbekannt gewesen sein.

  • 2022-01-18_KSTA_Deichverband lässt Hunderte Bäume fällen – die Kollegen der UNB sind bereits vor Ort und lassen die Fällarbeiten stoppen

    Laut dem Deichhauptmann Heiner Pohlmann sind Teile von Wiesdorf, Küppersteg und Manfort bei der Flut im Juli haarscharf der Katastrophe entkommen, deshalb lässt er jetzt Bäume am Dhünndeich fällen.