• 2022-11-12_RP_Nächste Runde im Knatsch um Bauprojekt

    2022-11-12_RP_Nächste Runde im Knatsch um Bauprojekt … Die Feuerwehr merke an, „dass aufgrund der Größe der geplanten Baukörper eine Feuerwehr-Umfahrt sowie parallel dazu eine Löschwasserleitung mit Entnahmestellen vorhanden sein muss. All diese brandschutzrelevanten Aspekte sind über den vorliegenden Bebauungsplan nicht gesichert“, fasst die Initiative zusammen. Die Feuerwehr müsste auf eine sogenannte Biodiversitätsfläche ausweichen. Die Stadt reagiere darauf mit: „Die seitens des Trägers vorgebrachten Anregungen betreffen alle das folgende Baugenehmigungsverfahren bzw. den weiteren Betrieb. Die Stellungnahme wird an den Projektträger weitergeleitet.“ Hoffmann kritisiert: „Also wieder eine Verschiebung in die Zukunft.“ Die Initiative ist frustriert: „Wichtige Hinweise und sinnvolle Anregungen aus den Eingaben bleiben unberücksichtigt oder werden angeblich in einen für die…

  • auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-08-25_KSTA_LB_Die Verwaltung war unzureichend vorbereitet.

    2022-08-25_KSTA_LB_Die Verwaltung war unzureichend vorbereitet Zu „Kita-Pläne empören viele Hitdorfer“ vom 20. August Geradezu Panik kam bei Politik und Verwaltung auf, als Benedikt Rees am Ende des Abends das Wort ergriff und die Aussage korrigierte, wonach es in anderen Leverkusener Stadtteilen keine städtischen Grundstücke für den Bau von Kitas gäbe. Nicht wenige Teilnehmende hatten das Gefühl, sie sollten hinters Licht geführt werden und die Stadt wolle das Projekt auf Biegen und Brechen durchdrücken. … Den Bauplatz am Ende der Weinhäuserstraße als verkehrlich super zu beschreiben, erschließt sich mir nicht. Die Weinhäuserstraße ist in diesem Abschnitt eine Sackgasse und für den Anwohnerverkehr ausgelegt. Die Eltern müssen also auf dem gleichen Weg…

  • 2022-08-20_KSTA_Kita-Pläne empören viele Hitdorfer

    2022-08-20_KSTA_Kita-Pläne empören viele Hitdorfer Anwohner im Umfeld der Ringstraße befürchten verschärftes Verkehrschaos   … Vor allem die tumultuarischen Szenen, die sich morgens gegen 8 Uhr auf der Ringstraße in Höhe der Schulen abspielten, wurden in der Bürgerversammlung immer wieder als blanker Horror beschrieben: Autofahrer, die rücksichtslos über den Gehweg fahren, traumatisierte Kinder und Eltern, die sich in diesem Gedränge in Lebensgefahr wähnen. Und genau in diese Szenerie eine weitere Kita? „Ein schlechter Witz!“, so einer der vielen älteren Hitdorfer unter Beifall. Es sei schon eine extreme Verkehrssituation in Hitdorf, räumte Oberbürgermeister Uwe Richrath ein, der die Versammlung im Saal verfolgte. Allerdings gebe es in allen Stadtteilen ähnliche Situationen und eine…

  • auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-08-16_LB_Leserbrief zum Artikel „Bürger können sich zu Bauprojekten äußern“

    2022-08-16_LB_Leserbrief zum Artikel -Bürger können sich zu Bauprojekten äußern- Leserbrief zum Artikel „Bürger können sich zu Bauprojekten äußern“ Im Artikel über die aktuellen, in der Bürgerbeteiligung befindlichen Bebauungspläne fehlt der Bebauungsplan Am Köllerweg. Hier endet die Einspruchsfrist schon Ende August. Die Planungen wurden angestoßen durch den Wunsch der Bayer Real Estate, ihre dortige Wiese zu Baulandpreisen zu vermarkten. In der Bauverwaltung nahm man diese Bitte gerne auf und passender Weise ist im Wohnungsbauprogramm 2030+ die Fläche als „Suchfläche“ BN 14 gelistet. Die Verwaltung erweiterte sogar großzügig den Bebauungsplanbereich und im Einklang mit der damaligen Ratsmehrheit war man sich sicher, das Projekt geräuschlos durchziehen zu können. 2019 kassierte jedoch die Bezirksregierung…

  • 2022-07-26_KSTA_Rundflug über Leverkusen 10 erstaunliche Bilder einer ausgetrockneten Stadt

    PAGE-8786434 Auch fällt auf, wie bestimmend die Verkehrswege fürs Stadtbild aus der Luft sind. Überall liegt Asphalt – manchmal haarscharf entlang der Häuser, der vor allem für die gemacht wurde – die die Stadt nur durchqueren: Leverkusen wird auch in Zukunft kein Luftkurort mehr werden. Auch wenn die Stadt von oben da grün aussieht, wo Bäume stehen. Der Rasen nämlich ist ausgetrocknet und braun, besonders auf der knochentrockenen Graspiste des Flugplatzes und im Neulandpark . Das zeigt sich auch am Rhein, der hat Niedrigwasser, die braunen Uferstreifen sind nicht mehr vom Wasser überspült. Zumindest so viel geregnet hat es aber offenbar, dass sich im Bürgerbusch auf den durch Hitze, Trockenheit…

  • 2022-03-29_KSTA_Überraschung im neuen Regionalplan

    Ein sieben Hektar großes, bisher landwirtschaftlich genutztes Feld soll zum Gewerbegebiet umgewandelt werden. Praktisch ist das durchaus, weil die Burscheider die Zufahrtsstraße schon gebaut haben. Die Leverkusener Wirtschaftsförderung klagt seit Langem über zu wenige Gewerbeflächen, das Problem hat sich durch die Gewerbesteuersenkung verstärkt. Kritiker nennen sie Dumpingsteuer, weil damit oft nur das Gewerbe aus anderen Städten abgezogen wird. Kritik an den Plänen für das Gewerbegebiet kam am Freitag auch von Grünen-Politiker Klaus Wolf: „Das Gewerbegebiet wollen Sie also einfach so auf die grüne Wiese knallen.“

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    2022-03-21_LB_Flächenplanung für Jahrzehnte, KStA Leverkusen vom 21.3.2002

    Flächenplanung für Jahrzehnte, KStA Leverkusen vom 21.3.2002 Richrath, stopp den Flächenfraß!   Kaum zu glauben, welche Flächen die Leverkusener Stadtverwaltung (konkret: die Bauverwaltung unter Dezernentin Andrea Deppe) im Entwurf des Regionalplans für zukünftige Bebauung vorsieht – in einer Stadt, deren Grünflächen rar sind, an Orten, die für das Ortsklima enorm wichtig sind. So ist die Bebauung am Bohofsweg in Mathildenhof, die auf großen Widerstand in der Bevölkerung stieß, längst nicht im Abfalleimer, sondern immer noch in der Schublade. Und weitere Flächen, die heute landwirtschaftlich genutzt werden, sollen dem Siedlungsbau geopfert werden. Ja, Wohnraum ist knapp. Aber das Problem wird nicht mit lukrativen, aber klimaschädlichen Einfamilienhäusern am Stadtrand gelöst. Und: Das…

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    2022-03-21_KSTA_Kommentar_Der Plan ist kein Zukunftsplan

    Dass man sich in der Bauverwaltung immer noch vorstellen kann, Felder und Wiesen, womöglich auch noch Baumbestände für Neubaugebiete zu opfern, ist korrekturbedürftig. Weder ist es zukunftsgerichtet noch nachhaltig noch vernünftig, landwirtschaftliche Flächen zu opfern. ... Zuletzt: Der Krieg Russlands zeigt, wie fatal es ist, wenn ein Land sich nicht selbst versorgt. Zur Zeit geht es „nur“ um Öl, aber was ist mit unserer Nahrung? Weil Deutschland sich schon jetzt nicht mal zu 90 Prozent auf eigener Fläche ernährt, verbieten sich neue Häuschen, Terrassen, Garagen und gepflasterte Zufahrten auf Wiesen und zum Teil auf 1a-Äckern. Auch in Leverkusen. Dieser Plan sollte so nicht kommen.

  • 2022-03-07_KSTA_LB_Es gibt Alternativen zur Fällung

    2022-03-07_KSTA_LB_Es gibt Alternativen zur Fällung … Dabei gibt es zu dem unseligen Plan der sogenannten „Gewässeraufweitung“ Alternativen, die von den zu Rate gezogenen Experten der TBL erarbeitet wurden und eine nähere Betrachtung wert sind. Eine der vorgeschlagenen Alternativen ist die Schaffung einer Rückhaltefläche auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Pintsch-Öl am Oberlauf des Wiembachs. Hier könnte zugleich mit der Schaffung von Hochwasservorsorge eine bestehende Altlast beseitigt werden, die Pintsch-Öl dort vor vielen Jahren hinterlassen hat. Diese Lösung aber hat in der Verwaltung nicht viele Freunde, offenbar weil sie in der Umsetzung langwieriger und beim ersten Hinschauen vielleicht auch etwas teurer ist. Die TBL neigt offenbar auch der Gewässeraufweitung zu. Sie…

  • 2021-12-18_KSTA_LEVerkusen – Eine Stadt wird zubetoniert

    Leverkusen hat ein besonderes Problem mit den Verkehrsflächen – Freiraum verschwindet Der Vorrat an Boden, der Quadratmeter für Quadratmeter unter Häusern, Pflaster, Schotter oder Autobahnen verschwindet, ist endlich; die Diskussion um den Klimawandel und die zunehmende Hitze im Sommer in der Stadt haben den Blick auf Freiraum und Versiegelung noch einmal geschärft, denn sie hängen von einander ab.