• 2022-04-30_RP_Naturschützer gegen Parkplatz in Rheindorf

    2022-04-30_RP_Naturschützer gegen Parkplatz in Rheindorf Die Gegner des Bebauungsplans befürchten ein weiteres Artensterben und fordern deshalb Änderungen … Denecke entgegnet: „Wir müssen aufhören, ökonomisch zu denken. Denn Flächen sind zugleich Ressourcen, die nur endlich zur Verfügung stehen.“ Im Grunde wirke die im Gesetz verankerte Schaffung von Ausgleichsflächen wie ein „moderner Ablasshandel zwischen Staat und Bauherren“, ergänzt der promovierte Wissenschaftler und Professor der Universität Duisburg-Essen. Wenn überhaupt funktioniere der Ausgleich allenfalls mathematisch, aber keinesfalls biologisch. Nahezu 95 Prozent der einheimischen Flora seien von stickstoffliebenden Pflanzen zurückgedrängt worden. „Wenn es so weitergeht, verlieren wir alle seltenen Arten, die sich über Jahrmillionen angepasst haben“, sagt Denecke. „Mit der Folge, dass die Vegetation verarmt…

  • 2022-03-25 Zweiter Rheinland-Appell

    2.RheinlandAppell_220325 Von:     Klimawende Köln <info@klimawende.koeln> An:     thomas.eimermacher@evl-gmbh.de, ulrik.dietzler@evl-gmbh.de, evl@evl-gmbh.de       Sehr geehrter Herr Eimermacher, sehr geehrter Herr Dr. Dietzler,   am heutigen Freitag werden wieder Zehntausende Menschen auf die Straßen gehen – dieses Mal aber nicht nur für mehr Klimaschutz, sondern auch für das Ende des Krieges in der Ukraine. Denn dieser Krieg hat uns drastisch bewusst gemacht, wie abhängig wir von fossilen Rohstoffen wie Erdgas, Erdöl und Kohle aus Russland sind.   Wir fragen Sie: *Wie gehen Sie damit um? Welche Konsequenzen ziehen Sie daraus?*   Die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien ist einerseits ein sehr wichtiger Baustein, um Klimaneutralität zu erreichen. Ihre Stadtwerke…

  • auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-03-21_KSTA_Kommentar_Der Plan ist kein Zukunftsplan

    Dass man sich in der Bauverwaltung immer noch vorstellen kann, Felder und Wiesen, womöglich auch noch Baumbestände für Neubaugebiete zu opfern, ist korrekturbedürftig. Weder ist es zukunftsgerichtet noch nachhaltig noch vernünftig, landwirtschaftliche Flächen zu opfern. ... Zuletzt: Der Krieg Russlands zeigt, wie fatal es ist, wenn ein Land sich nicht selbst versorgt. Zur Zeit geht es „nur“ um Öl, aber was ist mit unserer Nahrung? Weil Deutschland sich schon jetzt nicht mal zu 90 Prozent auf eigener Fläche ernährt, verbieten sich neue Häuschen, Terrassen, Garagen und gepflasterte Zufahrten auf Wiesen und zum Teil auf 1a-Äckern. Auch in Leverkusen. Dieser Plan sollte so nicht kommen.

  • 2022-03-21_RP_Planung für Jahrzehnte – Leverkusener Verwaltung will Freiraum für Siedlungsbau opfern

    Leverkusen - Mehrere Anläufe hat es gebraucht, bis die Bauverwaltung auf eine Anfrage des Leverkusener Anzeiger eine Liste der aus Sicht der Stadtverwaltung wichtigsten Grundstücke geliefert hat, die sie künftig als allgemeine Siedlungsbereiche, also als potenzielles Bauland im Regionalplan eintragen lassen will. Was man sich vorher im Planentwurf mühsam und mit einiger Unsicherheit erarbeiten musste, ist jetzt Tatsache: Die Siedlungsbereiche sollen weiter wachsen, auch in den kommenden Jahrzehnten will die Bauverwaltung weiteres Land bebauen lassen, das heute meist landwirtschaftlich genutzt wird. Das Feld an der Wilmersdorfer Straße gegenüber der Siedlung Mathildenhof soll Siedlungsfläche werden, wenn es nach der Bauverwaltung geht.

  • 2022-03-07_KSTA_LB_Es gibt Alternativen zur Fällung

    2022-03-07_KSTA_LB_Es gibt Alternativen zur Fällung … Dabei gibt es zu dem unseligen Plan der sogenannten „Gewässeraufweitung“ Alternativen, die von den zu Rate gezogenen Experten der TBL erarbeitet wurden und eine nähere Betrachtung wert sind. Eine der vorgeschlagenen Alternativen ist die Schaffung einer Rückhaltefläche auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Pintsch-Öl am Oberlauf des Wiembachs. Hier könnte zugleich mit der Schaffung von Hochwasservorsorge eine bestehende Altlast beseitigt werden, die Pintsch-Öl dort vor vielen Jahren hinterlassen hat. Diese Lösung aber hat in der Verwaltung nicht viele Freunde, offenbar weil sie in der Umsetzung langwieriger und beim ersten Hinschauen vielleicht auch etwas teurer ist. Die TBL neigt offenbar auch der Gewässeraufweitung zu. Sie…

  • Luisa Neubauer – Fridays for Future kündigt massiven Widerstand an – „Keine Zeit für Kompromisse“ – WELT

    Luisa Neubauer: Fridays for Future kündigt massiven Widerstand an – „Keine Zeit für Kompromisse“ – WELT „Es geht so nicht weiter“, sagt Luisa Neubauer bei der Jahresauftakt-Veranstaltung von Fridays for Future. Die Aktivisten kündigten für dieses Jahr massiven Widerstand gegen die ihrer Ansicht nach völlig verfehlte Klimapolitik an. Der Autobahnausbau soll komplett gestoppt werden. www.welt.de Luisa Neubauer fordert wie unser Bündnis ein „sofortiges Moratorium für den Autobahnausbau in Deutschland.“ Bis 2030 sind weitere 800 Kilometer neue Autobahnen geplant. Das müsse sofort gestoppt werden, sagte Neubauer. „74% der Deutschen finden, wir haben genug Straßen. Es gibt keinen weiteren Spielraum mehr für weitere ökologische Zerstörung.“ Zur Verdeutlichung zeigte sie eine Deutschlandkarte mit…

  • 2022-02-11_RP_NRW besorgt über Chemiepark-Pannen

    2022-02-11_RP_NRW besorgt über Chemiepark-Pannen … Bei der Auf­klä­rung des Bür­rig-Un­glücks geht es nur schlep­pend vor­an. „Die Er­mitt­lun­gen zur Un­fall­ur­sa­che dau­ern an. Cur­ren­ta ar­bei­tet in Ab­stim­mung mit den zu­stän­di­gen Be­hör­den dar­an, dass die Son­der­ab­fall­ver­bren­nungs­an­la­ge si­cher wie­der in Be­trieb ge­nom­men wer­den kann“, er­klär­te der Cur­ren­ta-Spre­cher. Die Wie­der­in­be­trieb­nah­me sei wich­tig, um für Ent­sor­gungs­si­cher­heit an den Stand­or­ten und in der Kom­mu­ne zu sor­gen. Ak­tu­ell un­ter­sucht der Stör­fall­ex­per­te Chris­ti­an Jochum das „Ex­plo­si­ons­er­eig­nis“ und die Ab­läu­fe bei Cur­ren­ta. Die Be­hör­den wol­len scharf prü­fen. „Über die Wie­der­in­be­trieb­nah­me ent­schei­det for­mal die Be­zirks­re­gie­rung Köln, dies je­doch in en­ger Ab­stim­mung mit dem Um­welt­mi­nis­te­ri­um“, er­klärt der Spre­cher von Hei­nen-Es­ser: „Un­ab­ding­ba­re Vor­aus­set­zung ei­ner et­wai­gen Wie­der­in­be­trieb­nah­me ist der Nach­weis ei­nes sta­bi­len Si­cher­heits­ma­nage­ments –…

  • 2022-01-18_KSTA_Naturschützer zeigen Currenta an

    ... Für BUND-Mann Kröfges zeigt das: „Jetzt muss die Staatsanwaltschaft ran und strafrechtlich abklären, warum Currenta so gehandelt hat, warum die Speicherkapazität nicht ausgereicht haben soll und warum mit Billigung der Bezirksregierung giftige Stoffe in den Rhein geleitet wurden.“