• 2021-09-14-KSTA-Experten diskutieren über Explosion 15.09.2021 19h Forum

    2021-09-14-KSTA-Experten diskutieren über Explosion BUND, Greenpeace und Klimaliste beleuchten das Unglück in Bürrig Diskutiert werden soll neben dem Ablauf der Havarie am Morgen des 27. Juli und ihren Folgen für die Umwelt auch, was in den Tanks war, welche Schadstoffe frei geworden sind und was das für die Nachbarn des Sondermüllofens in Bürrig bedeutet. Außerdem auf der Themenliste: wo die Ursachen zu suchen sind, wer die Verantwortung trägt und welche Folgerungen aus der Katastrophe zu ziehen sind. Schließlich soll erörtert werden, ob eine Giftmüll-Verbrennungsanlage mit einer Jahreskapazität von 120 000 Tonnen in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten überhaupt weiter zu betreiben ist und wie die Genehmigungslage aussieht. (tk)

  • 2021-08-26-KSTA-Explosion in Leverkusen Brandbekämpfer mit Schadstoffen belastet

    2021-08-26-KSTA-Explosion in Leverkusen Brandbekämpfer mit Schadstoffen belastet Donnerstag, 26. August Ergebnisse des Bio-Monitorings sind da 15.36 Uhr: Allen 460 Einsatzkräften bei der Explosion am Müllofen wurden Blut- und Urinproben abgenommen worden. Am Donnerstag machte Currenta die Ergebnisse öffentlich. Insgesamt habe es rund 23.000 Untersuchungen gegeben. Das Ergebnis: 55 Personen hätten Konzentrationen aufgewiesen, die nahe oder oberhalb der zulässigen arbeitsmedizinischen Grenzwerte lagen. In vier Proben seien Konzentrationen des Lösungsmittels Aceton nachgewiesen worden. 13 Proben hätten Kresolwerte im Warnbereich oder darüber aufgewiesen. Das bedeute: Der kritische Grenzwert wurde zu mindestens 75 Prozent erreicht. Die Lösungsmittel 1-Propanol und 2-Propanol seien ebenfalls in 13 Proben gefunden worden, zwölf hätten Konzentrationen von PAKs im Warnbereich oder…

  • 2021-08-21-Jetzt macht die Deponie Sorgen

    Wenig Aufklärungswillen haben aber nicht nur der Betreiber und der Genehmiger und Prüfer des Bürriger Störfallbetriebs gezeigt: Wenn Milanie Kreutz und Roswitha Arnold sich jetzt mit den von Currenta angebotenen Gesprächen hinter verschlossenen Türen begnügen wollen, verkennen sie die Lage. Fragen und Antworten zu dieser Katastrophe mit sieben Todesopfern, die nach jetzigem Ermittlungsstand nur zufällig für Leverkusenerinnen und Leverkusener glimpflich verlaufen ist, gehören in eine öffentliche Sitzung. Wenn die Volksvertreterinnen von SPD und Grünen das nicht erkennen, sitzen sie einem ganz großen Missverständnis auf.

  • 2021-08-14-KSTA-Greenpeace nimmt weitere Proben

    Zu ungenau sei außerdem die von Currenta veröffentlichte Liste der verbrannten Stoffe. Viola Wohlgemuth fordert mehr Transparenz: „Entweder, die wissen wirklich nicht, was genau in den Tanks war, oder sie verkaufen uns alle für dumm.“ Currenta hatte Inhalte von Tanks genannt, aber nur im Groben.