• 2021-08-21-Jetzt macht die Deponie Sorgen

    Wenig Aufklärungswillen haben aber nicht nur der Betreiber und der Genehmiger und Prüfer des Bürriger Störfallbetriebs gezeigt: Wenn Milanie Kreutz und Roswitha Arnold sich jetzt mit den von Currenta angebotenen Gesprächen hinter verschlossenen Türen begnügen wollen, verkennen sie die Lage. Fragen und Antworten zu dieser Katastrophe mit sieben Todesopfern, die nach jetzigem Ermittlungsstand nur zufällig für Leverkusenerinnen und Leverkusener glimpflich verlaufen ist, gehören in eine öffentliche Sitzung. Wenn die Volksvertreterinnen von SPD und Grünen das nicht erkennen, sitzen sie einem ganz großen Missverständnis auf.

  • 2021-08-06-RP_Klimawandel_ Golfstrom könnte vor Kipp-Punkt stehen – Studie

    ... Der entscheidende Punkt der Studie sei, „dass wir - früher und deutlicher als erwartet - klare Anzeichen für Stabilitätsverlust sehen“, betonte Boers. „Das heißt, das System bewegt sich hin zum kritischen Schwellenwert, und jedes Gramm CO2, das noch freigesetzt wird, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die AMOC irgendwann den kritischen Wert erreicht.“ Wenn der kritische Punkt überschritten werde, werde die AMOC innerhalb weniger Jahrzehnte weitgehend zum Erliegen kommen.

  • 2021-07-28-RP-Explosion Chempark Leverkusen_ Dioxin-, PCB- und Furanverbindungen laut Umweltamt im giftigem Rauch

    2021-07-28-RP-Explosion Chempark Leverkusen_ Dioxin-, PCB- und Furanverbindungen laut Umweltamt im giftigem Rauch Das nordrhein-westfälische Landesumweltamt (LANUV) teilte mit, man gehe „derzeit“ davon aus, dass über die freigesetzte Rauchwolke „Dioxin,- PCB- und Furanverbindungen“ in die umliegende Wohngebiete getragen worden seien. Das LANUV erklärte, nach seinen Informationen seien in den betroffenen Tanks unter anderem chlorierte Lösungsmittel gelagert worden. „Die besondere Problematik bei Stoffen, die Chlor beinhalten, ist, dass bei einem Verbrennungsprozess Chlorverbindungen zu Dioxin- oder PCB-Verbindungen werden können“, erläuterte ein Sprecher. In welcher Konzentration dies tatsächlich geschehen sei, werde aktuell noch in einem eigenen Dioxinlabor untersucht. „Diese Untersuchungen sind recht aufwendig, daher werden die Ergebnisse nicht vor Ende dieser Woche vorliegen.“ Die Frage nach…

  • Die Hochwasserrisikomanagementpläne für NRW

    Die Hochwasserrisikomanagementpläne für NRW _ FLUSSGEBIETE NRW 2021 wurden die Hochwasserrisikomanagementpläne (HWRM-Pläne) erstmals als nationale Pläne bundesländerübergreifend erstellt. Die Erarbeitung erfolgt durch die Geschäftsstellen (GS) der Flussgebietsgemeinschaften (FGGen). Nordrhein-Westfalen (NRW) hat Anteile an den Flussgebietseinheiten (FGE) Rhein, Maas, Ems und Weser. Die Beiträge aus NRW werden durch die jeweils zuständigen Bezirksregierungen in die Pläne eingebracht. Die Bezirksregierungen haben mit den zuständigen Akteuren (Kommunen, Kreise, Wasser- und Deichverbände) und anderen interessierten Stellen (z. B. Land- und Forstwirtschaft, Umweltverbänden, Wirtschafts- und Kulturinstitutionen und Bürgerinitiativen) Maßnahmen zur Minimierung der Hochwasserrisiken in der jeweiligen Region erarbeitet. Die HWRM-Pläne gelten jeweils für sechs Jahre (Zeiträume für den ersten bis dritten Zyklus: 2010–2015, 2016-2021, 2022-2027) und…

  • 2021-07-21-PM-Neubewertung der Stadtentwicklung nach Hochwasser

    ... Die Niederschlagsmengen und Hochwasserpegel haben unmissverständlich gezeigt, dass Leverkusen nicht auf diese schon jetzt gehäuft auftretenden Klimarisiken vorbereitet ist. Dies gilt auch für weitere Folgen der Klimakatastrophe, insbesondere den Hitzeschutz in den dicht verbauten Quartieren und die fehlende Durchgrünung dort. Die gesamte Stadtentwicklung muss vollständig auf den Klimaschutz und die Klima- folgen hin neu ausgerichtet werden. Die Wissenschaft liefert dazu klare Fakten und macht gute Vorschläge zur Risikobewältigung in allen Lebensbereichen. ...