2021-10-28_KSTA_LB_Den kleinen Parteien gebührt Dank

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  • Erstellungsdatum 28. Oktober 2021
  • Zuletzt aktualisiert 28. Oktober 2021

2021-10-28_KSTA_LB_Den kleinen Parteien gebührt Dank

2021-10-28_KSTA_LB_Den kleinen Parteien gebührt Dank

zum Vergleich folgt die Original E-Mail an KSTA:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte veröffentlichen Sie folgenden Leserbrief, bitte nur ungekürzt:

Jetzt muss man in beiden Leverkuener Zeitungen lesen, Bürger- und Klimaliste würden mit "hektisch" gestellten eigenen Anträgen gegen den Ausbau der A3 die Schlagkraft der Initiative "Keinen Meter mehr" schwächen.

Genau umgekehrt wird ein Schuh draus. Als die Vertreter von CDU, SPD und Co. noch rätselten, um was genau es bei "Tunnel statt Stelze" an der A1 eigentlich geht, hatte die Klimaliste schon längst beantragt, den Widerstand gegen den Ausbau der A3 mit einzubeziehen und die Stadt zum solidarischen Betritt beim Bündnis der anderen A3-Anliegerstädte "3 reicht" aufgefordert.
Ein Blick auf die Chronologie der Anträge in den Ratsgremien genügt und man sieht, dass die entsprechenden, frühzeitig gestellten Anträge der Klimaliste von Anfang an von einer Ratsmehrheit niedergestimmt, oder wahrheitswidrig für erledigt erklärt wurden.

Warum die Mehrheitsparteien die Klimaliste von den Beratungen zum Widerstand gegen den Autobahnausbau ausgeschlossen haben, bleibt unklar. Dass man Bürger- und Klimaliste aber jetzt zum wiederholten Mal Querulatentum unterstellt, nur weil sie die besseren Anträge schreiben, ist unverschämt.
Gerade den beiden kleinen Parteien ist es zu verdanken, dass die in bester preußischer Radfahrermanier formulierte Ergebenheitsnote mit den eingeforderten Unterlagen zur Alsenstraße noch nicht nach Berlin unterwegs ist.

Nun schreibt unser OB Richrath doch tatsächlich einen weiteren Bittbrief an das Verkehrsministerium, man möge doch auch für die Leverkusener Öffentlichkeit eine Info- Veranstaltung zum geplanten Autobahnausbau durchführen. Das Forum könne man als Veranstaltungsort dazu anbieten.

Ist die Stadt Leverkusen nicht der Lage, eine solche Versammlung mit konkreten Hilfsangeboten für die betroffenen Autobahnanlieger selber zu organisieren und vor allem souverän als Hausherr zu moderieren?

Roland Hölzer