2021-12-20_KSTA_Jetzt ist die Umweltministerin gefragt

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  • Zuletzt aktualisiert 20. Dezember 2021

2021-12-20_KSTA_Jetzt ist die Umweltministerin gefragt

2021-12-20_KSTA_Jetzt ist die Umweltministerin gefragt

Nachbar des Bürriger Sondermüllofens fürchtet, dass die Anlage einfach so wieder angefahren wird.
 

Die immer noch bestehenden Unklarheiten fasst Immo Filzek in sieben Fragen zusammen und bittet die Ministerin, sie untersuchen zu lassen: Mit Blick darauf, dass der Sondermüllofen vor fast 60 Jahren von Bayer für die Behandlung eigener Produktionsabfälle konzipiert wurde würde Filzek gerne wissen, ob die Kapazitätserweiterungen auf nun 268 000 Tonnen im Jahr mit dem ursprünglichen Genehmigungsverfahren abgedeckt ist.

Zu untersuchen ist seiner Meinung nach auch das Thema Abstand zu Wohnhäusern. Längst müssten Störfallbetriebe größere Abstände einhalten. Der Bürriger meint, dass „nach der größten Chemieexplosion der Nachkriegszeit ein neues Genehmigungsverfahren nach heutigem deutschen Standard und den Vorgaben der EU durchgeführt werden“ muss. Dafür spreche auch, dass Currenta offenbar plane, die Tankanlage nahe der Müllöfen, von der die Katastrophe ausging, nicht wieder aufzubauen, um so eine neue Genehmigungsprozedur zu umgehen. Würden die Öfen aber direkt befüllt, sei das doch wohl eine erhebliche Veränderung, die man auch nicht einfach so passieren lassen könne.

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