2022-03-24_KSTA_Rettung für Gut Reuschenberg ist in Sicht

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  • Erstellungsdatum 24. März 2022
  • Zuletzt aktualisiert 24. März 2022

2022-03-24_KSTA_Rettung für Gut Reuschenberg ist in Sicht

2022-03-24_KSTA_Rettung für Gut Reuschenberg ist in Sicht

Die gepachteten Flächen an der Wupper sollen im nächsten Landschaftsplan unter Naturschutz gestellt, eine weidewirtschaftliche Nutzung damit ausgeschlossen werden.

Muss das sein? Kann man sich nicht einigen? Wie naturschädlich sollen die weidenden Pferde denn sein? Diese Fragen warf Gutsinhaberin Jacqueline Eigen als Reaktion auf die neuen Bedingungen der Stadt auf – und fand auch in der Lokalpolitik Unterstützung für ihre Sicht der Dinge. „Wir sind sehr an einer einvernehmlichen Lösung interessiert“, hieß es nun auf einmal von Seiten der Stadtverwaltung. Die CDU in der zuständigen Bezirksvertretung II legte nach. Das Thema kam am Dienstagabend in nichtöffentlicher Sitzung des Stadtteilgremiums zur Sprache. Jacqueline Eigen durfte ihre Position dort vortragen, musste während der weiteren Beratung aber den Ratssaal, in dem die Sitzung stattfand, verlassen.

Dort endete die Sitzung nach einer Stunde am späten Abend mit einem Votum, das ihr den Rücken stärkt und die Zukunft des Reitgutes sichern soll: Auf Antrag der CDU wurde beschlossen, dass die gröbsten Hochwasserschäden im Auftrag der Stadt Leverkusen beseitigt werden sollen. In der Abwägung zwischen Weideflächen für das Reitgut und Ausweisung für den Naturschutz soll ein Kompromiss gefunden werden, so dass Gut Reuschenberg die dringend benötigten Flächen weiter nutzen können soll. Regelmäßige Bodenkontrollen und -proben sollen sicherstellt, dass die Weiden und hergestelltes Futter für die Tiere unbedenklich ist und verwendet werden kann. Für den Pachtvertrag soll eine verlässliche Verlängerung vereinbart werden, um Existenz und Investitionen des Gutes sicherzustellen. Außerdem möchte die Bezirksvertretung regelmäßig über den Fortgang informiert werden.

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