2022-04-28_KSTA_Streit ums Rheinwasser zeichnet sich ab

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  • Erstellungsdatum 28. April 2022
  • Zuletzt aktualisiert 28. April 2022

2022-04-28_KSTA_Streit ums Rheinwasser zeichnet sich ab

2022-04-28_KSTA_Streit ums Rheinwasser zeichnet sich ab

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Nach der Explosion und dem Großbrand am Bürriger Sondermüllofen erwiesen sich diese Tanks indes als Segen. Viele tausend Kubikmeter Löschwasser-Mix wurden monatelang dort gelagert, nach und nach über die Kläranlage und Aktivkohle-Filter in den Rhein abgelassen. Was dabei in den Strom gelangte, aus dessen Uferfiltrat das Trinkwasser ganzer Landstriche bis nach Rotterdam gewonnen wird, ist seit Dezember Gegenstand lebhafter Diskussionen. Wie große Mengen des in der EU mit einem Vertriebsverbot belegten Insektengifts Clothianidin ins Wasser gelangen konnten, ist bis heute nicht geklärt. Allerdings ist schon im Normalbetrieb die Rhein-Belastung aus dem Klärwerk erheblich: In den mehr als 50 Millionen Kubikmetern, die pro Jahr abgelassen werden, sind nach BUND-Berechnungen mindestens 255 000 Tonnen Salz. Die Fracht mit problematischen perfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) liege mit täglich 700 Gramm um den Faktor 20 über dem nordrhein-westfälischen Orientierungswert. Alles Gründe, die Wasserrechte von Currenta diesmal kritisch zu hinterfragen.

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