2022-02-14_KSTA_Schwamm statt Wüste

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  • Erstellungsdatum 14. Februar 2022
  • Zuletzt aktualisiert 14. Februar 2022

2022-02-14_KSTA_Schwamm statt Wüste

2022-02-14_KSTA_Schwamm statt Wüste

Städte trotzen dem Klimawandel, wenn sie Regen nicht mehr ableiten, sondern mit natürlichen Mitteln speichern.

Gründächer lassen sich hervorragend mit Solaranlagen kombinieren, die sogar noch von der Verdunstungskühle durch die Pflanzen profitieren, da Photovoltaik-Anlagen bei Hitze schlechter funktionieren. Daneben aber setzt die Schwammstadt vor allem auf natürliche Lösungen. So sollte der Boden zwischen den Gebäuden möglichst wenig versiegelt sein, damit die Niederschläge auf einer möglichst großen Fläche versickern können. Neigen Wege sich zu Mulden im Gelände hin, in die auch Dachrinnen führen, sammelt sich dort der Regen und dringt langsam in den Boden ein. Dazu kommen „Rigolen“ genannte unterirdische Speicher, die etwa mit Kies gefüllt sind. Sie können nicht nur viel Wasser aufnehmen, sondern oben auch mit verschiedenen Gewächsen und Bäumen bepflanzt werden, die in Trockenperioden ihrerseits vom Wasserspeicher unter ihren Wurzeln profitieren.

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