• auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2023-10-09_KSTA_LB_ Umwege bis 40 Kilometer

    2023-10-09_KSTA_LB_Umwege bis 40 Kilometer VON Helmut Dillmann, KÖLN Zu „Für Radfahrer wird erst mal nichts besser“ vom 24. September Für Radfahrer war und ist die Fahrt über die Leverkusener Brücke von Merkenich nach Leverkusen ein Abenteuer. Der Radweg ist super eng und stark befahren. Ein Wunder, dass noch kein Radfahrer über das Geländer in den Rhein gestürzt ist. Die Autobahn GmbH kümmert sich wenig um die Sicherheit dieses Weges. Wenn es jetzt zu Totalsperrungen für den Radverkehr kommt, passt das ins Bild dieser Gesellschaft. Radfahrer sind halt nicht wichtig, im Blick einer Gesellschaft die sich nur um den optimalen Autoverkehr kümmert. Dass es für radfahrende Pendler zu Umwegen von bis…

  • auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2023-09-25_KSTA_LB_Gegen Enteignung durch Autobahn GmbH hilft Solarenergie nicht

    2023-09-25_KSTA_LB_Städtische Bebauung für Fotovoltaik wunderbar geeignet LESERBRIEFE Gegen Enteignung durch Autobahn GmbH hilft Solarenergie nicht VON ROLAND HÖLZER, Zu „Bauausschuss stimmt für große Fotovoltaikanlage“ vom 6. September Vor lauter Begeisterung über die unbestritten heilsame Wirkung der Solarenergie und die ausführliche Schilderung der durchsichtigen Diffamierungsversuche von Grünen-Vertretern im Bauausschuss gegenüber dem Mitglied der Klimaliste vergaß der Autor zu erwähnen, dass es für die betroffene Fläche am Fester Weg bereits den gültigen Bebauungsplan 203/III „Steinbüchel – Fester Weg“ gibt. Hier ist der betreffende Grünzug als Ausgleichsfläche für den Eingriff in Natur und Landschaft, verursacht durch die Bebauung auf der anderen Straßenseite, ausgewiesen. Höchst umstrittene Bebauung Die dortige, höchst umstrittene Bebauung wurde erst…

  • 2023-09-21_RP_Staatssekretär besichtigt Lücke im Wupperradweg

    2023-09-21_RP_Staatssekretär besichtigt Lücke im Wupperradweg Seit Jahren warten Radfahrer auf 600 Meter Radweg zwischen Kastanienallee und Tierheim in Opladen. Nun könnte NRW-Staatssekretär Viktor Haase Bewegung in die Sache bringen. Zur Trampelpfadbesichtigung war er jedenfalls schon mal da. … Im Mobilitätskonzept 2030+ ist die Radwegeführung zwischen Kastanienallee und Tierheim als Radhauptverbindung vorgesehen. Der Bau der fehlenden 600 Meter „ist aktuell wegen Regelungen in der Deichschutzverordnung nicht möglich. Um den Bau umsetzen zu können, muss in diesem Bereich an der Wupper final geklärt werden, in welchem rechtlichen Kontext sich der dort liegende Hochwasserschutz künftig bewegen wird“, sagt Stadtsprecherin Heike Fritsch. Beim Ortstermin zeigten Umweltdezernent Alexander Lünenbach, Wulf Riedel (TBL) und Dörte Hedden,…

  • Schwarz-weiss-Zeichnung - Ein Mensch auf einem Fahrrad sitzend wirft ein Auto in die offene schwarze Mülltonne

    2023-08-08_KSTA_Voller Bus und Elterntaxis im Fahrverbot

    2023-08-08_KSTA_Voller Bus und Elterntaxis im Fahrverbot_PAGE-9801766 Enorme Verkehrsprobleme an der ausgelagerten Grundschule Morsbroicher Straße.   Leverkusen – Es ist noch nicht einmal acht Uhr morgens und Bernhard Marewski schäumt schon vor Wut. 14 Striche hat der Bürgermeister bereits auf seinem Notizzettel. 14 Verstöße gegen das Einfahrtverbot in die Merziger Straße, das ab Montag, 7. August, werktags von 7 bis 8.30 Uhr gilt. Seit dem ersten Schultag des Schuljahres 2023/24 ist hier die GGS Morsbroicher Straße in den ehemaligen Flüchtlingscontainern untergebracht, während ihre Schule im Schlebuscher Zentrum grundsaniert und ausgebaut wird. … Vermutlich wären noch mehr Elterntaxis in die Merziger Straße eingebogen, wenn nicht Schulleiterin Martina Klumpe-Engelmann gegen 8.15 Uhr im strömenden…

  • 2023-07-19_KSTA_Ärger über -Schilderwald- und Sperrungen

    2023-07-19_KSTA_Ärger über -Schilderwald- und Sperrungenr Leverkusen – „Sie dürfen hier nicht fahren, das ist ein Radweg“, ruft Wolfgang Sauerteig mit hörbarer Ironie einem Radfahrer zu, der den provisorischen Fußweg an der Heinrich-von-Stephan-Straße entlang fährt. Dann lacht Sauerteig, der selbst mit seinem Rad auf dem Weg durch die Baustelle für den RRX-Ausbau an der Bahnunterführung Manforter/Heinrich-Stephan-Straße steht. Eigentlich ist Sauerteig aber nicht mehr zum Lachen zumute. Der Leverkusener ärgert sich. Über die Dauer der Baustelle, vor allem aber über den „Schilderwald“ und die für ihn nicht nachvollziehbaren Sperrungen ab der Kreuzung Manforter Straße/Europaring. Dort, auf der anderen Straßenseite des Ibis-Hotels, sind Barrieren aufgebaut, dazu Schilder, die Fahrradfahrern und Fußgängern das Passieren verbieten.…

  • 2023-05-20_KSTA_Wo Radfahren gefährlich ist

    2023-05-20_KSTA_Wo Radfahren gefährlich ist Der ADFC zeigt neuralgische Stellen in Wiesdorf, Bürrig und Küppersteg …   Verwirrende Umleitungen Mit den verschlungenen Umleitungen und der seltsamen, manchmal aber schlicht falschen Beschilderung rings um die Autobahn-Baustelle würde sich der ADFC nicht aufhalten. „Aber wir sprechen von sechs Jahren“, daran erinnerte Krefft. Deshalb müsse die Stadtverwaltung darauf drängen, dass von der Autobahn-GmbH gemachte Zusagen auch eingehalten werden. Eine Behelfsbrücke dort, wo der Westring unter der A 1 hergeführt wird, wurde nicht errichtet. Nun sollte wenigstens der freie Rechtsabbieger für Autos auf die Olof-Palme-Straße eingezogen werden, um Radlern mehr Sicherheit zu verschaffen, ist eine ADFC-Forderung.  

  • 2023-03-06_Mehr Raum für rollende Riesen_ Sollten Parkplätze immer größer werden_

    2023-03-06_Mehr Raum für rollende Riesen_ Sollten Parkplätze immer größer werden_ … Selbst in Städten, in denen weniger Wege mit dem Auto zurückgelegt werden, gehört ihm die Straße. Hinzu kommt, dass private Pkw oft umsonst oder günstig im öffentlichen Raum abgestellt werden können und sehr viel Platz in Anspruch nehmen. Doch diesen immer knapper werdenden Raum brauchen wir dringend für die Nutzung durch die Allgemeinheit. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) folgt immer noch dem Paradigma, dass der (Auto-)Verkehr fließen muss – zu Fuß Gehende und Radfahrende werden dadurch an den Rand gedrängt. Besser wären multimodal gestaltete Flächen – also Stadträume, die für Fuß, Rad, Bus und Bahn mitgestaltet sind statt nur fürs Auto.…

  • 2023-03-07-RP_Stadt soll Gehwegparken regulieren + OVG Bremen, Urteil vom 13.12.2022 (Az.: 1 LC 64/22)

    2023-03-07-RP_Stadt soll Gehwegparken regulieren- 2023-03-07_KSTA_Wo sich die Autos immer breiter machen 2022-12-13_PressOVG230303_aufgesetztes_Parken.10350 1_LC_64_22_Urteil_Entscheidungsmodul Fuss e.V. teilt heute mit: Ende des Jahres berichteten wir bereits über das Gerichtsverfahren zum aufgesetzten Parken – nun fällte das Oberverwaltungsgericht Bremen eine Entscheidung: Das Gericht bestätigt die Rechtswidrigkeit des illegalen Gehwegparkens und die Verletzung der Grundrechte vieler Menschen, die sich auf Gehwegen zu sozialer Interaktion aufhalten oder sie für den Fußverkehr nutzen. Es fordert die Stadt unmissverständlich auf zu handeln.   Konkret bedeutet das: Gehwege müssen Begegnungsverkehr von Zufußgehenden zulassen. Freizuhalten sind demnach mindestens zwei Meter. Ordnungsbehörden müssen Konzepte entwerfen, um gegen Falschparkende vorzugehen. Sie müssen zwar nicht immer unmittelbar einschreiten, aber sie dürfen es…

  • 2022-12-13_PressOVG230303_aufgesetztes_Parken.10350.pdf + OVG Bremen, Urteil vom 13.12.2022 (Az.: 1 LC 64/22)

    2022-12-13_PressOVG230303_aufgesetztes_Parken.10350 1_LC_64_22_Urteil_Entscheidungsmodul Fuss e.V. teilt heute mit: Ende des Jahres berichteten wir bereits über das Gerichtsverfahren zum aufgesetzten Parken – nun fällte das Oberverwaltungsgericht Bremen eine Entscheidung: Das Gericht bestätigt die Rechtswidrigkeit des illegalen Gehwegparkens und die Verletzung der Grundrechte vieler Menschen, die sich auf Gehwegen zu sozialer Interaktion aufhalten oder sie für den Fußverkehr nutzen. Es fordert die Stadt unmissverständlich auf zu handeln.   Konkret bedeutet das: Gehwege müssen Begegnungsverkehr von Zufußgehenden zulassen. Freizuhalten sind demnach mindestens zwei Meter. Ordnungsbehörden müssen Konzepte entwerfen, um gegen Falschparkende vorzugehen. Sie müssen zwar nicht immer unmittelbar einschreiten, aber sie dürfen es nicht grundsätzlich ablehnen und müssen perspektivisch den Unrechtszustand beheben.   Was…