• 2022-04-30_RP_Naturschützer gegen Parkplatz in Rheindorf

    2022-04-30_RP_Naturschützer gegen Parkplatz in Rheindorf Die Gegner des Bebauungsplans befürchten ein weiteres Artensterben und fordern deshalb Änderungen … Denecke entgegnet: „Wir müssen aufhören, ökonomisch zu denken. Denn Flächen sind zugleich Ressourcen, die nur endlich zur Verfügung stehen.“ Im Grunde wirke die im Gesetz verankerte Schaffung von Ausgleichsflächen wie ein „moderner Ablasshandel zwischen Staat und Bauherren“, ergänzt der promovierte Wissenschaftler und Professor der Universität Duisburg-Essen. Wenn überhaupt funktioniere der Ausgleich allenfalls mathematisch, aber keinesfalls biologisch. Nahezu 95 Prozent der einheimischen Flora seien von stickstoffliebenden Pflanzen zurückgedrängt worden. „Wenn es so weitergeht, verlieren wir alle seltenen Arten, die sich über Jahrmillionen angepasst haben“, sagt Denecke. „Mit der Folge, dass die Vegetation verarmt…

  • 2022-03-07_KSTA_LB_Es gibt Alternativen zur Fällung

    2022-03-07_KSTA_LB_Es gibt Alternativen zur Fällung … Dabei gibt es zu dem unseligen Plan der sogenannten „Gewässeraufweitung“ Alternativen, die von den zu Rate gezogenen Experten der TBL erarbeitet wurden und eine nähere Betrachtung wert sind. Eine der vorgeschlagenen Alternativen ist die Schaffung einer Rückhaltefläche auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Pintsch-Öl am Oberlauf des Wiembachs. Hier könnte zugleich mit der Schaffung von Hochwasservorsorge eine bestehende Altlast beseitigt werden, die Pintsch-Öl dort vor vielen Jahren hinterlassen hat. Diese Lösung aber hat in der Verwaltung nicht viele Freunde, offenbar weil sie in der Umsetzung langwieriger und beim ersten Hinschauen vielleicht auch etwas teurer ist. Die TBL neigt offenbar auch der Gewässeraufweitung zu. Sie…

  • 2021-11-11-KSTA_Kritik an der Regierung in Sachen Artenschutz

    Düsseldorf. ...“ Ziel war es, mit konkreten Vorschlägen zum Flächen-, Gewässer- und Waldschutz dem fortschreitenden Artenschwund entgegenzutreten. Die Naturschützer kämpfen weiter für die Inhalte der Volksinitiative, neuer Fokus ist die Landtagswahl im Mai 2022. (don)

  • 2021-09-14-KSTA-Experten diskutieren über Explosion 15.09.2021 19h Forum

    2021-09-14-KSTA-Experten diskutieren über Explosion BUND, Greenpeace und Klimaliste beleuchten das Unglück in Bürrig Diskutiert werden soll neben dem Ablauf der Havarie am Morgen des 27. Juli und ihren Folgen für die Umwelt auch, was in den Tanks war, welche Schadstoffe frei geworden sind und was das für die Nachbarn des Sondermüllofens in Bürrig bedeutet. Außerdem auf der Themenliste: wo die Ursachen zu suchen sind, wer die Verantwortung trägt und welche Folgerungen aus der Katastrophe zu ziehen sind. Schließlich soll erörtert werden, ob eine Giftmüll-Verbrennungsanlage mit einer Jahreskapazität von 120 000 Tonnen in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten überhaupt weiter zu betreiben ist und wie die Genehmigungslage aussieht. (tk)

  • Aufnahme unserer Erde aus dem Weltall - grüne Erdkugel, linke Seit mit blauem Wasser und vielen Flüssen

    Artensterben – die Fakten – ZDF – 26. Juni 2021 – bis 04.07.2031 verfügbar

    Artensterben - die Fakten - ZDF - 26. Juni 2021 - bis 04.07.2031 verfügbar In der Gegenwart sterben hundert Mal mehr Arten aus als bei einer natürlichen, evolutionsbedingten Rate zu erwarten wäre. Seitdem Menschen auf der Erde existieren, befand sich die Natur noch nie in einem derart schlechten Zustand wie heute. Biodiversität oder biologische Vielfalt ist in den biologischen Wissenschaften ein Bewertungsmaßstab für die Fülle unterschiedlichen Lebens in einem bestimmten Landschaftsraum oder in einem geographisch begrenzten Gebiet (beispielsweise Rasterzelle oder Land). Drei Teilbereiche werden unterschieden: Erstens die genetische (häufig auch sichtbar unterscheidbare) Zahl der Varianten unter den Mitgliedern derselben Art, zweitens die Artenvielfalt und drittens die Menge der Ökosysteme (Lebensräume…

  • 2021-07-02-KSTA-Mehr als 115 000 Unterschriften für Schutz der Artenvielfalt

    Köln/Düsseldorf. Genau 115 035 amtlich beglaubigte Unterschriften hat die Volksinitiative Artenvielfalt NRW binnen eines Jahres bis zum Stichtag Anfang Juni gesammelt. Am Donnerstag überreichten die Initiatoren die Liste an Landtagspräsident André Kuper. Das gesetzliche Quorum – 0,5 Prozent der stimmberechtigten Deutschen in NRW – von 66 000 Unterzeichnern war bereits im Februar geschafft.