• 2021-07-19-So müssen sich Städte auf den Klimawandel vorbereiten

    Wohnungsbau versus freie Flächen Um gegen Starkregen besser gewappnet zu sein, müsste es in Städten mehr Flächen geben, wo das Wasser abfließen und versickern kann. Doch genau das Gegenteil ist der Plan: Laut Hans-Böckler-Stiftung fehlen in Deutschland 1,9 Millionen Wohnungen. Werden die gebaut, wird wieder Boden luft- und wasserdicht abgedeckt. Und noch mehr Fläche versiegelt. Hinzu kommt, dass viele Städte schon jetzt voll sind. Aber: Weichen wir aufs Land aus, wird dabei grüne Wiese in Bauland verwandelt. Auch dort ist das ein Problem für den Hochwasserschutz, aber auch für andere Themen wie etwa die Biodiversität.

  • 2021-07-21-PM-Neubewertung der Stadtentwicklung nach Hochwasser

    ... Die Niederschlagsmengen und Hochwasserpegel haben unmissverständlich gezeigt, dass Leverkusen nicht auf diese schon jetzt gehäuft auftretenden Klimarisiken vorbereitet ist. Dies gilt auch für weitere Folgen der Klimakatastrophe, insbesondere den Hitzeschutz in den dicht verbauten Quartieren und die fehlende Durchgrünung dort. Die gesamte Stadtentwicklung muss vollständig auf den Klimaschutz und die Klima- folgen hin neu ausgerichtet werden. Die Wissenschaft liefert dazu klare Fakten und macht gute Vorschläge zur Risikobewältigung in allen Lebensbereichen. ...

  • 2017-11-16-RP-Leverkusen_ Hochwassergefahr für Schlebusch

    Leverkusen. Die Stadt will 2019 für 650.000 Euro einen Dhünndeich bauen lassen. Die meist so lieblich fließende Dhünn birgt Gefahren für Schlebusch-Mitte. Bei einer besonders starken Hochwasserlage werden Teile des Schlebuscher Dorfes vom Kinderheim Haus Nazareth über das St. Elisabeth-Altenheim bis zum Marktplatz überschwemmt. Das Wasser kommt aus Richtung Hummelsheim. Statistisch gesehen kann dies alle 100 Jahre geschehen, melden Experten der Bezirksregierung Köln. Die Stadt will deshalb einen neuen Dhünndeich durch die Technischen Betriebe (TBL) bauen lassen. Eingeplante Kosten: ca. 650.000 Euro.

  • 2021-06-30-KSTA-Opladen plus greift die Grünen an – Klimaliste sieht gutes Geschäft für Bayer

    Jetzt aber scheint es etwas zu werden mit dem Plan; Bayers Immobilientochter Real Estate, der das rund 6000 Quadratmeter große Areal unweit der Balkantrasse gehört, wird an einen Investor verkaufen können und nach den Berechnungen von Benedikt Rees einen sehr schönen Gewinn einstreichen können. Rees, der das Projekt von Beginn an im Namen der Klimaliste bekämpft hat, sprach am Montag davon, dass sich der Quadratmeterpreis mit der Verwandlung von Grün- zu Bauland von 3,30 auf 430 Euro erhöhen werde. Und er erneuerte seinen Vorschlag, die Stadtverwaltung möge Bayer das Land am Köllerweg abkaufen. Natürlich nicht, um dort Häuser hinzustellen, sondern um es als Ausgleichsfläche vorhalten zu können für Bauprojekte anderswo.…

  • 2021-06-23-Widerstand gegen Investment

    Benedikt Rees von der Klimaliste hat einen Gegenantrag gestellt, jetzt meldet sich auch der Deutsche Gewerkschaftsbund in der Sache zu Wort. DGB-Chef Scheumer nennt das Vorhaben einen „unfassbaren Vorgang“ und fordert vom Rat, den Vorgang zu stoppen. Stattdessen könne dort durch Um- und Neubau ein Wohnheim für Auszubildende entstehen, denn der Wohnungsmarkt für Azubis sei prekär.

  • 2021-06-21-DGB fordert Azubi-Wohnen in Schlebusch – „Christophorushaus“

    Schlebusch Die Caritas gibt Ende des Jahres das „Christophorushaus“, eine sozialtherapeutische Einrichtung für Sucht- und Alkoholabhängige an der Von-Diergardt-Straße, auf. Jetzt geht es in der Politik darum, was anstelle des Altbaus auf der Fläche geschehen soll. Der Deutsche Gewerkschafsbund wirft der Stadt in dem Zusammenhang einen „unfassbaren Vorgang“ vor.