• 2022-01-14_KSTA_LB_Umweltskandal war vermeidbar

    Die Dimension ist nach der Explosion in der Sondermüllverbrennungsanlage wahrscheinlich eine andere: Currenta leitet nach der Explosion Millionen Liter Löschwasser und Chemikalien in den Rhein und verantwortet eine Belastung des Rheinwassers mit Giftstoffen. Wasser, das zur Trinkwassergewinnung genutzt wird, Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist und, natürlich verdünnt, im Meer landet. Mit Folgen für Mensch und Natur. Ein vermeidbares Risiko für Gesundheit und Umwelt. Rheinalarm löste Currenta 2021 unerklärlicherweise nicht aus.

  • 2022-01-11_KSTA_LB_Schottergärten sind in der Realität bereits verboten

    Zu diesem sehr interessanten und aufschlussreichen Artikel über Erich Schulz und sein Engagement im Nabu Leverkusen möchte ich etwas hinzufügen: Schottergärten sollten nicht nur, sie sind laut Landesbauordnung in der Realität bereits verboten – dieses Verbot müsste lediglich konsequent von der Politik umgesetzt werden. Diesen Antrag an den Stadtrat haben die Klimaliste Leverkusen und das Bürgerforum Grünes Leverkusen schon am 7. April 2021 gestellt: „Die städtischen Gremien beschließen, dass die Verwaltung die Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW 2018, aktueller Stand) hinsichtlich des § 8, besonders Absatz 1 und 3, umsetzt und kontrolliert sowie gegen Verstöße vorgeht.“

  •  2021-12-18-_KSTA_LB_Ein Zeitdieb – oder wichtig wie -Fridays for Future-?

    Wir haben Herrn Rees erlebt, wie er mit seinem Fahrrad zu den Bürgern fährt, um für Umwelt-und Klimaschutz zu werben. Dieser Zeitaufwand ist selbstlos, und wir haben großen Respekt vor diesem Engagement. Wir finden, dass er für Leverkusen so wichtig ist wie „Fridays for Future“ für die ganze Welt. Benedikt Rees scheint der so ziemlich Einzige im Rat zu sein, der die Wichtigkeit der „grünen“ Themen erkannt hat.

  • rotes Verbotsschild mit schwarzer Kamera

    Rote Linie überschritten – Betriebsbedingte Kündigungen bei DuMont Schauberg in Köln ausgesprochen

    In einer überraschend anberaumten Videokonferenz sind die Redakteur:innen von Kölner Stadt-Anzeiger und Express darüber informiert worden, dass alle festangestellten Fotograf:innen zum 30.06.2022 gekündigt werden. Das Kölner Unternehmen DuMont Schauberg, das neuerdings unter dem Namen „Kölner Stadt-Anzeiger Medien“ firmiert, hat entschieden, ab dem 1. Juli kommenden Jahres das Bildmaterial bei freien Fotograf:innen oder Fotoagenturen einzukaufen. Zudem ist die Erwartungshaltung der Geschäftsführung um CEO Thomas Schultz-Homberg, dass die Redakteur:innen immer mehr Bildmaterial selbst mit ihren Mobiltelefonen erstellen – und die Arbeit der professionellen Fotografen ersetzen.

  • 2021-11-26_LB_Klimaschutz-Boykott

    Von den Medien viel zu wenig beachtet, wurde nun auch im NRW-Landtag auf Empfehlung des Umweltausschusses, die von über 115000 Bürgern unterstützte „Volksinitiative Artenvielfalt“ durch die CDU/FDP/AfD – Mehrheit abgebügelt und das Thema ausdrücklich für beendet erklärt. Dabei durfte der AfD-Redner die Einstellung vieler Konzernzentralen zum Besten geben, während die Umwelt-Ministerin abschließend versuchte, die Antragsteller mit einer durchsichtigen Charme-Offensive zu verdummbeuteln. Es zeigte sich, wie fadenscheinig das blassgrüne Klimamäntelchen der NRW-Regierung doch ist, wenn es konkret wird. Pestizideinsatz oder Flächenfraß beenden, das dann lieber doch nicht. Man möchte Klimaschutz auf den Themenkreis Energie verkürzen und Agrochemie, konventionelle Landwirtschaft und Baugewerbe nicht erschrecken. In NRW kann die Wählerschaft im nächsten Jahr…