• BU-AS-Bürgereingaben+Umwelt,  Leserbriefe Meinungen

    Leserbrief Umweltausschusssitzung 25.02.2021

    Sie haben es wieder getan! Sie haben sich tatsächlich wieder vertagt! Eigentlich ist der Umweltausschuss einer Stadt ja der Umweltausschuss. Hier sollen sich Umweltexperten der Parteien sammeln und den Stadtrat in Sachen Umwelt, Natur und Klima beraten. Da kommt man auf die Dauer auch am Thema Flächenfraß nicht vorbei. So stand dort die „Verbindliche Bauleitplanung 2021/22“, als „Arbeitsprogramm Bauleitplanung“ getarnt, nach Vertagung zum zweiten mal ganz hinten auf der Tagesordnung der letzten Sitzung. Nachdem man den zweiten Anlauf zu einer sogenannten Klimaschutzsiedlung in Hüscheid ohne Aussprache sofort in den Bauausschuss vertagte, sollte nun gegen 20.30 Uhr endlich über die Liste der über 100 Bauvorhaben diskutiert werden. Klimaliste und Linke stellten…

  • Mobilität,  RadPendlerRouten

    Hier haben Radfahrer Vorfahrt

    Das Mobilitätskonzept sieht einige Fahrradstraßen und – zonen vor, Bezirksvertreter wollen noch mehr 2021-02-17-Hier haben Radfahrer Vorfahrt -Kölner Stadt-Anzeiger e-paper

  • Elektro-Mobilitäts-Iinfrastruktur,  Energie,  Mobilität

    2021-02-11-(GEIG) Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur -Gesetz verpflichtet Bauherren zur Schaffung von Ladeinfrastruktur

    Ob Wohngebäude oder nicht: Wer neu baut oder umfangreich modernisiert, der muss künftig gleich die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität mit bauen. Ein entsprechendes Gesetz hat der Bundestag jetzt verabschiedet. Es gilt, sobald das Gebäude über eine gewisse Mindestanzahl an Parkplätzen verfügt. Unter bestimmten Umständen müssen die Eigentümer sogar komplette Ladestationen errichten. Berlin. Der Bundestag hat am Donnerstag (11. Februar 2021) das sogenannte Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) beschlossen. Damit zwingt der Gesetzgeber Bauherren dazu, die Infrastruktur für das Aufladen von Elektromobilen zu schaffen. Damit sind etwa Leerrohre gemeint, durch welche später die Kabel einer Ladesäule oder Wallbox gezogen werden können. Die neue Pflicht greift bei neuen Wohngebäuden mit mehr als fünf Stellplätzen. Dort muss der Bauherr künftig jeden Stellplatz mit den Leerrohren für eine mögliche zukünftige Ladesäule ausstatten. Bei neuen Nichtwohngebäuden greift…

  • Bauen - Wohnen,  Stadtplanung in Leverkusen

    Kostbarer Mutterboden auf knappem Bauland

    Planungsstop für Öko-Siedlung in Leverkussen Der Lössboden ist unwiederbringlich degradiert, wenn der Nutzungsdruck in Leverkusen anhält. Die Neubildung von Löss kann nur unter eiszeitlichen Bedingungen stattfinden. Und (Para-) Braunerden sind hier ja eine Folgeboden, der aus dem Ausgangsgestein Löss (bodenkundlich ist Löss begrifflich ein Ausgangsgestein!) sich entwickelt. Bodenneubildungsprozesse dauern im Rheinland unter derzeitigen Klimabedingungen Jh. bis Jahrtausende. Alle Studien weisen eindeutig nach, dass Netto durch konventionelle landwirtschafliche Nutzung die Verlustraten (Abtragung) deulich höher sind. Daher muß dem Schutz der Ressource Boden nicht nur vor Überbauung, Kontamination mit persistenten Schadstoffen, Degradation auch wegen des C-Senken-Effekts und der biologischen Vielfalt erheblich mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Es ist Aufgabe von zukunftsfähiger Politik, die…

  • Bauen - Wohnen,  Erneuerbare Energien,  Klima-Notstand,  Solarenergie

    Neubauprojekt Rheindorf

    „Sowas kann eine Stadt im Klima-Notstand nicht bauen lassen“ Leverkusen – 27 Reihenhäuser in drei Reihen. Alle nach Westen ausgerichtet, nur die Farben leicht abgestuft. Die „Deutsche Reihenhaus AG“ hat für ein Feld am Nordwest-Rand von Rheindorf einen sehr einfachen Plan vorgelegt. Mit der Begründung, dass die Häuser für viele erschwinglich sein sollen. Das ist die Grundidee des Unternehmens aus Köln-Poll. Den für Rheindorf vorgesehenen Haustyp nennen die Investoren „Familienglück“. Die Politiker macht er nicht glücklich. Schon im Umweltausschuss war die Einfallslosigkeit des Konzepts beklagt worden. Im Bauausschuss erhob sich am Montagabend ein ganzer Chor von Kritikern. Die Abgesandten mussten sich so einiges anhören, konnten aber vom Zuschauerrang aus nicht eingreifen. Deshalb…

  • Bauen - Wohnen,  Boden

    Sachte Zweifel am „Familienglück“

    Die Pläne für eine Reihenhaussiedlung in Rheindorf werfen bei der Klimaliste Fragen auf Martina Schultze: Ich hatte hier berichtet, dass ich für die Klimaliste Leverkusen zur Kommunalwahl angetreten bin und die Klimaliste einen Sitz im Stadtrat bekommen hat. Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass wir auch einen Sitz im Ausschuss für „Bürgereingaben und Umwelt“ haben, für den ich nominiert worden bin. Am Donnerstag war die erste Sitzung, ich war sehr gespannt und aufgeregt; es war mein erster Einsatz in der Politik, in einem Ausschuss voller „Urgesteine“ (die mir teilweise unangenehm auffielen). Immerhin hat es zu einer namentlichen Erwähnung in der Presse gereicht (Kölner Stadtanzeiger, Leverkusener Ausgabe vom 14./15.11.2020). Nur…

  • AS-Ausschüsse,  Leserbriefe Meinungen,  Politik

    LB-LEV-Leserbrief zur Umweltausschusssitzung

    Eigentlich begann die Sitzung des neuformierten Ausschusses für Umwelt und Bürgereingaben am 12.11. recht vielversprechend.Einer neu in den Ausschuss gewählten resoluten Dame platzte schon früh der Kragen, weil einige „alte Hasen“ in gewohnter Manier feixend und kaspernd Redebeiträge anderer Ausschussmitglieder kommentierten. Sie wies die Herrschaften beherzt zurecht.Danach kam man leider wieder in das gewohnte Fahrwasser. Beim Bebauungsplan Muldestraße stimmte man mehrheitlich für die Versiegelung der Fläche.Bei den Punkten „Bohofsweg“ und „Bauleitplanung 21/22“ schien der Bauverwaltung eine inhaltliche Diskussion mit ungewissem Ausgang zu heikel.Mit Unterstützung der Mehrheitsfraktionen wurde zunächst der Bebauungsplan Bohofsweg ohne Aussprache über die vorliegenden Anträge vorläufig zurückgezogen. Bei der Bauleitplanung 21/22 mit über hundert, teils hochumstrittenen Bebauungsplänen, fühlten…

  • CO2-Ausstoß,  Energie,  Fossile Energie

    Dienstwagen: Spitzenpolitiker fahren oft mit hohem CO2-Ausstoß

    Die Deutsche Umwelthilfe überprüft die Dienstwagen von Spitzenpolitikern regelmäßig auf ihre Umweltfreundlichkeit. Den schmutzigsten Wagen im Bundeskabinett fährt nicht mehr Verkehrsminister Scheuer (CSU), sondern ein SPD-Politiker. Sowohl die Bundesregierung in Berlin als auch die bayerische Staatsregierung bekommen von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) die rote Karte. Die Dienstwagen der Ministerinnen und Minister weisen nach Angaben der DUH alle einen gewaltigen CO2-Ausstoß auf. Den mit Abstand klimaschädlichsten Wagen hat demnach Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) mit 408 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer. Müller fährt einen Benziner, die Mercedes-Benz-S-Guard 600 Limousine. Bayerische Staatsregierung liegt im Mittelfeld Im bayerischen Kabinett teilen sich Innenminister Joachim Herrmann (CSU), Justizminister Georg Eisenreich (CSU) und Finanzminister Albert Füracker…

  • Lichtverschmutzung,  Luft,  Natur

    Hohes Maß an Lichtverschmutzung – Warum Leverkusen so hell leuchtet wie Paris

    Lichtverschmutzung ist wohl nur den Wenigsten ein Begriff. Dabei geht es um die negativen Auswirkungen von künstlichem Licht. Die BayArena und der Chempark sorgen in Leverkusen dafür, dass die Stadt heller erleuchtet ist als die Kölner Altstadt und ungefähr so hell ist wie Paris. Was es mit dem Phänomen auf sich hat und warum es schädlich für den Menschen und die Umwelt ist, lesen Sie hier. Leverkusen ist pink. Nein, eigentlich ist es mehr ein Lila. So erscheint die Stadt zumindest auf der Karte der „Light Pollution Map“, die die verschiedenen Helligkeitsstufen aus Satellitensicht darstellt. Leverkusen ist auf einer Stufe mit Großstädten wie Köln oder Ballungsgebieten wie dem Ruhrgebiet und…

  • Stadtplanung in Leverkusen

    Naturschutz contra Kreativquartier

    Leverkusen-Wiesdorf.  An der Niederfeldstraße gebe es ein wertvolles Biotop, sagen Nabu und BUND. Die Stadt will dort Wirtschaft ansiedeln und preist die 9000 Quadratmeter an. „9000 Quadratmeter Fläche zwischen Rhein und Innenstadt für innovative Unternehmen der Kreativwirtschaft“ – so preist die städtische Wirtschaftsförderung das Planungsprojekt auf ihrer Werbehomepage möglichen Investoren an. Doch gerät das Projekt in die Kritik: Naturschützer machen mobil. Die grüne Brache sei längst ein ökologisch wertvolles Biotop geworden, das Tiere und Pflanzen als Überlebensraum nutzen, argumentieren sie. Östlich der Niederfeldstraße nahe der Hauptstraße befindet sich das bislang unbebaute städtische Areal. Im Rahmen des Integrierten Handlungskon-zeptes (siehe Info) plant die Stadt nun eine Neuausrichtung der Flächen. „Hierzu soll…