2022-10-08_RP_Stadt muss bei Hilfen für Sehbehinderte nachbessern

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  • Erstellungsdatum 8. Oktober 2022
  • Zuletzt aktualisiert 8. Oktober 2022

2022-10-08_RP_Stadt muss bei Hilfen für Sehbehinderte nachbessern

2022-10-08_RP_Stadt muss bei Hilfen für Sehbehinderte nachbessern

Akustische Signale an Ampelanlagen, optische Markierungen an Treppen: Leverkusen hat Nachholbedarf. TBL warnen vor Kosten.

Die defekte Anlage in Opladen sei inzwischen repariert, ließ die Verwaltung wissen. An der Schlebuscher Lichtsignalanlage sei hingegen „keine Blindensignalisierung hardwaremäßig eingerichtet, weil diese Kreuzung außerhalb der Wohnbebauung liegt und bisher keine Anfrage hinsichtlich von Sehbehinderten vorliegt“, schrieben die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) in ihrer Stellungnahme. Und erläutern darin weiter, eine solche Installation schlage pro Ampel mit 3000 Euro zu Buche. Die Gesamtkosten an einer Kreuzung summierten sich somit auf rund 24.000 Euro, weshalb man von einer Umrüstung abrate. Von 120 Fußgängerüberwegen an Kreuzungen seien insgesamt 46 Ampeln entsprechend ausgestattet und könnten auf Anfrage zügig nachgerüstet werden. Anders verhalte es sich mit Treppen im öffentlichen Raum. Weil nicht korrekt markierte Aufgänge für sehbehinderte Menschen leicht zu Stolperfallen geraten können, werden nach und nach alle Anlage mit weißer oder gelber Signalfarbe markiert, versicherten die städtischen Technischen Betriebe in der Stellungnahme. Er verstehe die finanziellen Restriktionen der Stadt, sagte Carsten Schmeißer auf Nachfrage unserer Redaktion. Deshalb sei er nicht ganz zufrieden mit den geplanten Maßnahmen, denn der Bedarf sei auf jeden Fall vorhanden. Grundsätzlich freue er sich, dass sein Anliegen von Rat und Bezirk aufgenommen und ein Stück weiter vorangetrieben wurde. „Ich werde weiter am Ball bleiben“, versicherte er.

 
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