• 2022-05-28_KSTA_Explosionsgutachten beantwortet viele Fragen nicht

    Explosionsgutachten beantwortet viele Fragen nicht Die Klimaliste hält es für gefährlich, den Sondermüllofen wieder anzufahren Benedikt Rees ist nicht beruhigt. Aus seiner Sicht gibt der Abschlussbericht des Teams um den Sicherheitsexperten Christian Jochum es nicht her, die havarierte Sondermüllverbrennungsanlage wieder anzufahren. „Sorgen, Nöte, Ängste und die daraus abgeleiteten Forderungen“ der Anrainer seien nicht gehört, die Konsequenzen nicht gezogen worden, moniert der Vertreter der Klimaliste: Die Starkstromleitungen würden nicht verlegt, obwohl sie das Löschen des Brandes nach der Explosion enorm verzögert hatten. Auch sei überhaupt nicht erwogen worden, den Störfallbetrieb zu verlegen: weiter weg von den Wohnhäusern in Bürrig, von den Autobahnen, der Sondermülldeponie, der Kläranlage, der Wupper und der Dhünn.

  • 2022-02-25_KSTA_31 Sorten Abfall – mehr nicht

    Jochum und seine Experten haben inzwischen festgestellt, dass es im Bürriger Sicherheitsmanagement Mängel gegeben habe, und zwar „unterhalb der Betriebsleiter-Ebene“. Die seien natürlich abzustellen, bevor die Anlage auch nur im Notbetrieb wieder angefahren wird. Dazu habe man alle Arbeitsschritte am Sondermüllofen in Tagen unter die Lupe genommen.

  • 2022-02-23_KSTA_Mit nur einem Müllofen an den Start

    Am Dienstag empfängt Ulrich Bornewasser die Besucher. Der Mann kennt die Anlage aus dem Effeff, er hat sie mal geleitet. Seit einiger Zeit ist der promovierte Chemiker Chef von Currentas „Chempunkt“, dem Büro für Nachbarschaftspflege in der Friedrich-Ebert-Straße. Auf Nachfrage skizziert er den Plan, wie ein Teil der Verbrennungsanlage wieder in Betrieb gehen könnte: Der größere von zwei Drehrohröfen, in dem bis zu 80 000 Tonnen Chemie-Abfälle pro Jahr verbrannt werden können, soll womöglich bereits im März wieder ans Netz gehen.