2022-07-25_RP_Kein Brotgetreide aus Langenfeld

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  • Erstellungsdatum 25. Juli 2022
  • Zuletzt aktualisiert 25. Juli 2022

2022-07-25_RP_Kein Brotgetreide aus Langenfeld

2022-07-25_RP_Kein Brotgetreide aus Langenfeld

Der Klimawandel macht auch den Landwirten in der Region zu schaffen: Der Grundwasserpegel sinkt und der Regen bleibt immer häufiger aus. Dem Korn fehlt darüber hinaus ein wichtiges Protein.

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Eine Bewässerung der Felder sei zu teuer, erläutert der Landwirt, der Äcker zwischen Solingen, Langenfeld und Monheim bestellt. „In Langenfeld und Monheim liegen die Felder überwiegend im Wasserschutzgebiet. Da würde man ohnehin keine Entnahmegenehmigung erhalten. Außerdem wissen wir Landwirte schon lange, dass der Grundwasserspiegel in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gesunken ist.“ Ein Grund sei die Versiegelung von Flächen während dieses Zeitraums. Allein während seiner Berufszeit habe er in Langenfeld 200 Hektar gepachtete Flächen an Wohnungs- und Gewerbeflächen verloren.

Besonders gut seien in diesem Jahr die Erträge von Weizen auf den besseren Böden. „Dann aber kam die böse Überraschung für fast alle von uns. Die Mühlen wollten den Weizen nicht als Brotgetreide, weil der Proteingehalt unter zwölf Prozent liegt. Diesen Weizen können die industriellen Bäckereien mit ihren modernen Maschinen nicht zum Backen verwerten“, erklärt Aschenbroich. „Früher hat kein Bäcker auf den Proteingehalt geachtet. Ich bin mal gespannt, von wem die Industriebäcker ihren Brotweizen bekommen.“

 

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