Obst- & Gemüsefläche im Supermarkt

Dreckiges Dutzend – Dirty Dozen – 2022-06-07_KSTA_Pastinake schlägt Paprika

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  • Erstellungsdatum 7. Juni 2022
  • Zuletzt aktualisiert 7. Juni 2022

Dreckiges Dutzend - Dirty Dozen - 2022-06-07_KSTA_Pastinake schlägt Paprika

2022-06-07_KSTA_Pastinake schlägt Paprika

Dreckiges Dutzend („Dirty Dozen“) wird das am stärksten mit Pestiziden belastete Obst und Gemüse in den USA genannt und jährlich in einem Ranking vorgestellt. An welchen Sorten haften auch bei uns die meisten Pestizide? Warum eigentlich – ist das nicht verboten? Und wie kann ich mich davor schützen?

Was sind aktuell die dreckigen 12 Lebensmittel?

Die von der EWG ermittelten „Dirty Dozen“ des Jahres 2021 waren:

Erdbeeren Spinat Grünkohl Nektarinen Äpfel Trauben Peperoni/Paprika Kirschen Pfirsiche Birnen Sellerie Tomaten

Auch wenn sich diese Liste vor allem auf die USA bezieht, ist sie zum Teil auf Deutschland übertragbar, da auch zu uns Ware aus Drittländern importiert wird. Hierzulande identifizierte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) im Jahr 2021 folgende „dreckige Zwölf“: Kräuter: Fast zwei Drittel der Proben wiesen Rückstände von gleich mehreren, bis zu 14 verschiedenen Pestiziden auf. Mehr als zwölf Prozent enthielten mehr Rückstände als gesetzlich erlaubt, darunter Koriander und Petersilie. Granatäpfel: Elf Prozent der Proben lagen über dem Rückstandshöchstgehalt. Tiefkühl-Brombeeren: Drei von vier Tiefkühl-Beeren waren mehrfach belastet, 8,9 Prozent überschritten den gesetzlichen Höchstgehalt. Bohnen überschritten zu sechs Prozent den Rückstandshöchstgehalt, getrocknete Bohnen zu 4,2 Prozent. Paprika und Chilis: Mehr als vier Prozent der Proben waren stärker belastet als erlaubt – mehr als die Hälfte mit bis zu 32 verschiedenen Pestiziden. Grapefruits: Mehr als drei Prozent lagen über dem gesetzlich geregelten Höchstwert, bei 66 Prozent konnten mehrere Chemikalien nachgewiesen werden. Schwarzer und grüner Tee: Drei Prozent lagen über dem erlaubten Pestizid-Gehalt. Feldsalat: 46 Prozent enthielten Spuren von verschiedenen Pestiziden, die Proben lagen zu zwei Prozent über dem erlaubten Höchstgehalt. Orangen: Mehr als 70 Prozent wiesen mehrere Pestizide aufbis zu 16 verschiedene. Zwei Prozent enthielten mehr Rückstände als erlaubt. Zucchini: Mehr als die Hälfte der untersuchten konventionellen Zucchini war mehrfach mit Pestiziden belastet. Kirschen: Mit 89 Prozent war 2021 kein Obst so oft mit mehreren Pestiziden belastet wie die Kirschen, mit bis zu 15 verschiedenen Pestizid-Rückständen. Kiwis: Drei Prozent der Proben enthielten mehr Rückstände als erlaubt.

Die Sauberen 15

Die folgenden Gemüse- und Obstsorten enthielten laut dem aktuellen Test der amerikanischen Environmental Working Group (EWG) im Jahr 2021 kaum oder keine Pestizidrückstände, was sie laut EWG zu einer sichereren Wahl macht, auch weil sie keine Kombination von Pestiziden enthalten:

Avocados Zuckermais Ananas Zwiebeln Papaya Erbsen (gefroren) Aubergine Spargel Brokkoli Kohl Kiwi Blumenkohl Pilze Honigmelone Kantalupen (Zuckermelone)

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