• auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-08-16_LB_Leserbrief zum Artikel „Bürger können sich zu Bauprojekten äußern“

    2022-08-16_LB_Leserbrief zum Artikel -Bürger können sich zu Bauprojekten äußern- Leserbrief zum Artikel „Bürger können sich zu Bauprojekten äußern“ Im Artikel über die aktuellen, in der Bürgerbeteiligung befindlichen Bebauungspläne fehlt der Bebauungsplan Am Köllerweg. Hier endet die Einspruchsfrist schon Ende August. Die Planungen wurden angestoßen durch den Wunsch der Bayer Real Estate, ihre dortige Wiese zu Baulandpreisen zu vermarkten. In der Bauverwaltung nahm man diese Bitte gerne auf und passender Weise ist im Wohnungsbauprogramm 2030+ die Fläche als „Suchfläche“ BN 14 gelistet. Die Verwaltung erweiterte sogar großzügig den Bebauungsplanbereich und im Einklang mit der damaligen Ratsmehrheit war man sich sicher, das Projekt geräuschlos durchziehen zu können. 2019 kassierte jedoch die Bezirksregierung…

  • 2022-07-26_KSTA_Rundflug über Leverkusen 10 erstaunliche Bilder einer ausgetrockneten Stadt

    PAGE-8786434 Auch fällt auf, wie bestimmend die Verkehrswege fürs Stadtbild aus der Luft sind. Überall liegt Asphalt – manchmal haarscharf entlang der Häuser, der vor allem für die gemacht wurde – die die Stadt nur durchqueren: Leverkusen wird auch in Zukunft kein Luftkurort mehr werden. Auch wenn die Stadt von oben da grün aussieht, wo Bäume stehen. Der Rasen nämlich ist ausgetrocknet und braun, besonders auf der knochentrockenen Graspiste des Flugplatzes und im Neulandpark . Das zeigt sich auch am Rhein, der hat Niedrigwasser, die braunen Uferstreifen sind nicht mehr vom Wasser überspült. Zumindest so viel geregnet hat es aber offenbar, dass sich im Bürgerbusch auf den durch Hitze, Trockenheit…

  • 2022-06-04_KSTA_Wiembachallee soll so bleiben wie sie ist

    2022-06-04_KSTA_Wiembachallee soll so bleiben wie sie ist … Uwe Richrath nahm die Petition mit ganz neutraler Haltung entgegen, er ließ nicht durchblicken, welche Lösung für das Opladener Problem er selbst bevorzugt. Michael Fickus sagte, dass beim Juli-Hochwasser 2021 auch ein ums Doppelte erweitertes Bachbett nichts gebracht hätte. Das extreme Hochwasser wäre auch dann von der Wupper nach Opladen hineingeflossen. Dass es auch handfeste wirtschaftliche Interessen für die Bach-Ausweitung gibt, die bei der Entscheidung eine Rolle spielen könnten, lässt sich an einer Äußerung des damaligen TBL-Chefs Wolfgang Herwig im Naturschutzbeirat ablesen. Der hatte 2021 gesagt, dass ein verbreiterter Wiembach die Bebauung des lange geplanten Baugebiets „Im Bielert“ zwischen der Düsseldorfer- und…

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    2022-03-21_LB_Flächenplanung für Jahrzehnte, KStA Leverkusen vom 21.3.2002

    Flächenplanung für Jahrzehnte, KStA Leverkusen vom 21.3.2002 Richrath, stopp den Flächenfraß!   Kaum zu glauben, welche Flächen die Leverkusener Stadtverwaltung (konkret: die Bauverwaltung unter Dezernentin Andrea Deppe) im Entwurf des Regionalplans für zukünftige Bebauung vorsieht – in einer Stadt, deren Grünflächen rar sind, an Orten, die für das Ortsklima enorm wichtig sind. So ist die Bebauung am Bohofsweg in Mathildenhof, die auf großen Widerstand in der Bevölkerung stieß, längst nicht im Abfalleimer, sondern immer noch in der Schublade. Und weitere Flächen, die heute landwirtschaftlich genutzt werden, sollen dem Siedlungsbau geopfert werden. Ja, Wohnraum ist knapp. Aber das Problem wird nicht mit lukrativen, aber klimaschädlichen Einfamilienhäusern am Stadtrand gelöst. Und: Das…

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    2022-03-21_KSTA_Kommentar_Der Plan ist kein Zukunftsplan

    Dass man sich in der Bauverwaltung immer noch vorstellen kann, Felder und Wiesen, womöglich auch noch Baumbestände für Neubaugebiete zu opfern, ist korrekturbedürftig. Weder ist es zukunftsgerichtet noch nachhaltig noch vernünftig, landwirtschaftliche Flächen zu opfern. ... Zuletzt: Der Krieg Russlands zeigt, wie fatal es ist, wenn ein Land sich nicht selbst versorgt. Zur Zeit geht es „nur“ um Öl, aber was ist mit unserer Nahrung? Weil Deutschland sich schon jetzt nicht mal zu 90 Prozent auf eigener Fläche ernährt, verbieten sich neue Häuschen, Terrassen, Garagen und gepflasterte Zufahrten auf Wiesen und zum Teil auf 1a-Äckern. Auch in Leverkusen. Dieser Plan sollte so nicht kommen.

  • 2022-03-21_RP_Planung für Jahrzehnte – Leverkusener Verwaltung will Freiraum für Siedlungsbau opfern

    Leverkusen - Mehrere Anläufe hat es gebraucht, bis die Bauverwaltung auf eine Anfrage des Leverkusener Anzeiger eine Liste der aus Sicht der Stadtverwaltung wichtigsten Grundstücke geliefert hat, die sie künftig als allgemeine Siedlungsbereiche, also als potenzielles Bauland im Regionalplan eintragen lassen will. Was man sich vorher im Planentwurf mühsam und mit einiger Unsicherheit erarbeiten musste, ist jetzt Tatsache: Die Siedlungsbereiche sollen weiter wachsen, auch in den kommenden Jahrzehnten will die Bauverwaltung weiteres Land bebauen lassen, das heute meist landwirtschaftlich genutzt wird. Das Feld an der Wilmersdorfer Straße gegenüber der Siedlung Mathildenhof soll Siedlungsfläche werden, wenn es nach der Bauverwaltung geht.

  • 2022-03-07_KSTA_LB_Es gibt Alternativen zur Fällung

    2022-03-07_KSTA_LB_Es gibt Alternativen zur Fällung … Dabei gibt es zu dem unseligen Plan der sogenannten „Gewässeraufweitung“ Alternativen, die von den zu Rate gezogenen Experten der TBL erarbeitet wurden und eine nähere Betrachtung wert sind. Eine der vorgeschlagenen Alternativen ist die Schaffung einer Rückhaltefläche auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Firma Pintsch-Öl am Oberlauf des Wiembachs. Hier könnte zugleich mit der Schaffung von Hochwasservorsorge eine bestehende Altlast beseitigt werden, die Pintsch-Öl dort vor vielen Jahren hinterlassen hat. Diese Lösung aber hat in der Verwaltung nicht viele Freunde, offenbar weil sie in der Umsetzung langwieriger und beim ersten Hinschauen vielleicht auch etwas teurer ist. Die TBL neigt offenbar auch der Gewässeraufweitung zu. Sie…

  • 2022-02-14_KSTA_Schwamm statt Wüste

    Gründächer lassen sich hervorragend mit Solaranlagen kombinieren, die sogar noch von der Verdunstungskühle durch die Pflanzen profitieren, da Photovoltaik-Anlagen bei Hitze schlechter funktionieren. Daneben aber setzt die Schwammstadt vor allem auf natürliche Lösungen. So sollte der Boden zwischen den Gebäuden möglichst wenig versiegelt sein, damit die Niederschläge auf einer möglichst großen Fläche versickern können. Neigen Wege sich zu Mulden im Gelände hin, in die auch Dachrinnen führen, sammelt sich dort der Regen und dringt langsam in den Boden ein. Dazu kommen „Rigolen“ genannte unterirdische Speicher, die etwa mit Kies gefüllt sind. Sie können nicht nur viel Wasser aufnehmen, sondern oben auch mit verschiedenen Gewächsen und Bäumen bepflanzt werden, die in…

  • 2021-12-18_KSTA_LEVerkusen – Eine Stadt wird zubetoniert

    Leverkusen hat ein besonderes Problem mit den Verkehrsflächen – Freiraum verschwindet Der Vorrat an Boden, der Quadratmeter für Quadratmeter unter Häusern, Pflaster, Schotter oder Autobahnen verschwindet, ist endlich; die Diskussion um den Klimawandel und die zunehmende Hitze im Sommer in der Stadt haben den Blick auf Freiraum und Versiegelung noch einmal geschärft, denn sie hängen von einander ab.