• auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-06-04_KSTA_LB_Wie objektiv kann das Gutachten sein

    2022-06-04_KSTA_LB_Wie objektiv kann das Gutachten sein … Allerdings: Wie objektiv ist ein Gutachten, dass vom Investor Paeschke in Auftrag gegeben wurde, der ein Interesse hat, die Kita zu bauen? Warum sollen die Hitdorferinnen und Hitdorfer erst nach der Änderung des Flächennutzungsplans informiert werden? Was hätte gegen eine frühere Informationsveranstaltung und die gemeinsame Auswahl eines Verkehrsgutachters gesprochen? Offensichtlich nur der Wunsch, die Betroffenen vor vollendete Tatsachen zu stellen. … Kein Klimabewusstsein Was wäre Leverkusen ohne den Investor Gernot Paeschke? Sicher keine trostlose Einöde. Die Stadt wäre vermutlich seit Jahren bereits um einiges vielgestaltiger, was vor allem Wohnquartierkonzepte, Baumaterialien, Grüngestaltung und alternative Energietechniken beträfe. Erfrischend deshalb der engagierte Widerspruch von Ulrike Haase-Mülleneisen…

  • 2022-05-08-KSTA_Radeln zum Landtag

    https://www.ksta.de/region/leverkusen/stadt-leverkusen/werbung-fuer-verkehrswende-warum-leverkusener-mit-dem-rad-nach-duesseldorf-fahren-39679834 ADFC beteiligt sich an einer Sternfahrt nach Düsseldorf Schilder mit den Losungen „A1 Doppelbrücke stoppen“ und „Megastelze und A-3-Ausbau verhindern“ hat Alice Werner an ihrem Rad befestigt, da dies für sie das dringendste Thema in Sachen Verkehrswende ist: „Ich möchte nicht, dass so viele Autobahnen durch Leverkusen führen – fürs Klima nicht und für die Stadt nicht.“ Hedwig Fritz, die sich mit ihr unter anderen bei den „Parents for future“ engagiert unterbricht sie. Hier sei sprachliche Genauigkeit wichtig: „Die Autobahnen werden nicht doppelt so groß. Sie sollen doppelt so groß werden – aber das werden wir verhindern.“ Es sei höchste Zeit, den Bundesverkehrswegeplan zu prüfen, dieser sei ihrer Ansicht…

  • auf weißem Hintergrund unterschreibt ein schwarzer Füller mit goldener Feder

    2022-04-07_KSTA_LB_Was wir brauchen, sind Fahrradstellplätze

    Man kann nicht auf der einen Seite mit großem Pathos „Keinen Meter mehr“ gegen den Autobahnausbau wettern und dann dort, wo man selbst entscheiden kann, die gleichen Fehler machen. Ich kann nur hoffen, dass die Politik des Bezirks diesen Plänen ein rasches Ende setzt. Wann werden wir endlich begreifen, dass man eine Mobilitätswende nicht erreicht, indem man immer nur mehr Autoverkehr fördert? Es ist zum Heulen.

  • 2022-03-16_KSTA_Initiative fordert Tempo 30

    2022-03-16_KSTA_Initiative fordert Tempo 30 Auf den Hauptstraßen der Stadt soll häufiger langsamer gefahren werden – Kritik von CDU und FDP Braucht Leverkusen mehr Tempo 30 in der Stadt? Im Bürger- und Umweltausschuss am vergangenen Donnerstag wurde ein Antrag von „Parents for Future“ beraten. Die Unterstützer fordern, dass die Stadt sich einer Initiative mit dem sperrigen Titel „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten – eine neue kommunale Initiative für stadtverträglichen Verkehr“ anschließt. Eine Mehrheit im Ausschuss nahm den Antrag positiv an, er kommt nun zur Abstimmung in den Stadtrat.      

  • 2022-03-12_RP_Stadt­weit Tempo 30 stößt auf Widerstand

    LE­VER­KU­SEN | Für vie­le Au­to­fah­rer ist es ein Schreck­ge­spenst, für an­de­re die rich­ti­ge Lö­sung für mehr Le­bens­qua­li­tät in Städ­ten: Tem­po 30 als Re­gel­ge­schwin­dig­keit statt der gel­ten­den 50 km/h. Im Um­welt­aus­schuss flamm­te die meist lei­den­schaft­lich ge­führ­te Dis­kus­si­on um die­ses The­ma kurz auf. Aus­lö­ser war der Bür­ger­an­trag von „Par­ents for Fu­ture“: Die Stadt Le­ver­ku­sen sol­le bei der Städte­initia­ti­ve „Le­bens­wer­te Städ­te durch an­ge­mes­se­ne Ge­schwin­dig­kei­ten – ei­ne neue kom­mu­na­le In­itia­ti­ve für stadt­ver­träg­li­chen Ver­kehr“ mit­ma­chen. Ziel des Zu­sam­men­schlus­ses von in­zwi­schen 90 Kom­mu­nen ist es, dass sie selbst ent­schei­den kön­nen, wo Tem­po 30 vor­ge­schrie­ben wird. Da­zu müs­sen aber Ge­set­ze ge­än­dert wer­den.

  • Das Bundesmobilitätsgesetz – Ein neuer Rahmen für unsere Mobilität

    Bundesmobilitätsgesetz Auf unseren Straßen sind so viele Autos wie nie zuvor unterwegs, die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten und Schwerverletzten ist immer noch zu hoch und die Treibhausgasemissionen unserer Mobilität sind seit 1990 kaum gesunken. Obendrein sind kleinere Orte und ländliche Regionen mit dem öffentlichen Verkehr immer noch schlecht zu erreichen. Eine zentrale Ursache für diese Fehlentwicklung ist ein veralteter Rechtsrahmen. Was fehlt sind übergeordnete Ziele und Strategien, wie Mobilität und Verkehr unter Nachhaltigkeitsaspekten und über alle Verkehrsmittel hinweg entwickelt werden können. Um dies zu ändern, braucht es einen Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik – einen neuen modernen Rechtsrahmen. Der VCD hat hierfür den Vorschlag für ein Bundesmobilitätsgesetz entwickelt. 

  • 2022-01-06_RP_Anwohner wehren sich gegen Firmen-Anbau – Bür­ger­be­tei­li­gung ver­län­gert -14.02.2022

    2022-01-06_RP_Anwohner wehren sich gegen FirmenAnbau Bür­ger­be­tei­li­gung ver­län­gert QUET­TIN­GEN |(jus) Das Well­pap­pen­werk Gier­lichs in Quet­tin­gen soll er­wei­tert wer­den. Die Frist für die Bür­ger­be­tei­li­gung wur­de jetzt ver­län­gert: An­statt bis zum 17. Ja­nu­ar ha­ben In­ter­es­sier­te nun bis zum 14. Fe­bru­ar die Mög­lich­keit, die Un­ter­la­gen nach Ter­min­ver­ein­ba­rung (0214 406 6101) in der Stadt­ver­wal­tung ein­zu­se­hen und ih­re Mei­nung zu den Plä­nen zu äu­ßern. QUET­TIN­GEN | Das Well­pap­pen­werk Franz Gier­lichs ist ein alt­ein­ge­ses­se­ner Be­trieb mit­ten in Quet­tin­gen. Vor mehr als 100 Jah­ren hat sich die Fir­ma in der Mau­ri­nus­stra­ße nie­der­ge­las­sen und in der Zeit ste­tig er­wei­tert – ge­nau wie das Wohn­um­feld. Jetzt tref­fen dort wirt­schaft­li­che Zu­kunfts­plä­ne auf Schutz­in­ter­es­sen der Nach­bar­schaft. Denn seit­dem be­kannt ist, dass die Fir­ma Gier­lichs…

  • 2021-12-14_KSTA_Wieder Züge auf der Balkantrasse

    2021-12-14_KSTA_Wieder Züge auf der Balkantrasse Kreistag überrascht bei Verabschiedung des Etats – Verkehr und Klimawandel Züge auf der Balkantrasse: Der letzte Zug rollte in den 80er Jahren auf der Balkantrasse von Remscheid-Lennep durch Burscheid nach Leverkusen-Opladen, seit einigen Jahren gehört die 28 Kilometer lange für den Bahnverkehr stillgelegte Strecke ganz Radfahrern und Fußgängern. Mit großer Mehrheit hat der Kreistag nun auf Antrag von CDU und Grünen eine Machbarkeitsstudie beschlossen, um zu ermitteln, ob eine Reaktivierung der Bahnlinie machbar ist und der eingerichtete Rad-Geh-Weg daneben trotzdem erhalten bleiben kann. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sei da durchaus optimistisch, begründete Thorsten Schmalt (CDU) den zunächst mit 150 000 Euro veranschlagten Machbarkeitsstudien-Auftrag. Mancher…